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Tadschikistan – Ein sehr armes Land

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Tadschikistan – Ein sehr armes Land

Tadschikistan ist mit seinen sieben Millionen Einwohnern gebietsmässig rund dreieinhalb Mal grösser als die Schweiz, wobei die Hälfte über 3000 m über Meer liegt (Pamirgebirge). Das Land grenzt an Afghanistan, China, Kirgisistan und Usbekistan. Da es kaum über Rohstoffe verfügt, ist es das ärmste Land der ehemaligen Sowjetunion. «Das Pro-Kopf-Einkommen kann mit jenem afrikanischer Länder verglichen werden», hält Jonas Schafer fest.Die Hauptstadt Duschanbe (eine halbe Million Einwohner), wo sich der Düdinger vorwiegend aufhielt, liegt auf 800 m über Meer. Wegen des kontinentalen Klimas kann es dort im Sommer bis zu 45 Grad heiss werden, im Winter liegt oft 35 cm Schnee. Die Häuser sind aber schlecht isoliert, der Strom fällt häufig aus, und des Öftern muss längere Zeit auf fliessendes Wasser gewartet werden. Eingekauft wird hauptsächlich auf den vielen Bazars.Als grösstes Problem bezeichnet der Düdinger die Korruption, die schon ganz unten bei der Polizei anfängt. Sehr oft werden Autos angehalten. Selbst wenn am Fahrzeug nichts beanstandet werden kann, ist eine Weiterfahrt nur nach einem «Trinkgeld» möglich. Korruption herrscht aber auch im Gesundheitswesen. Wer einen Arzt aufsucht, tut gut daran, etwas Kleingeld mitzubringen, will er behandelt werden. Die Ärzte sind denn auch auf solche informellen Zahlungen angewiesen, denn mehr als 20 Dollar im Monat verdienen sie offiziell nicht, was zu nichts reicht.

Sowjet-Mentalität

Die Mentalität der Bevölkerung ist noch sehr vom Sowjetregime geprägt. Es läuft noch vieles nach Plan ab, und die hierarchischen Strukturen sind sehr vertikal. Eigeninitiative ist selten. «Es braucht noch zwei bis drei Generationen, bis sich ein Unternehmer-Geist entwickelt», ist Schafer überzeugt.Bei der Bevölkerung handelt es sich zu 90 Prozent um Muslime, von denen es jedoch die meisten mit der Auslegung des Korans nicht so eng sehen. «Wodka zum Beispiel zählt nicht zu den verbotenen alkoholischen Getränken», hält er fest und gibt so zu verstehen, dass es nicht selten vorkommt, angetrunkene Leute anzutreffen.az

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