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Tafers denkt an künftige Generationen

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Die 67 Bürgerinnen und Bürger stimmten an der Gemeindeversammlung vom Freitagabend allen Geschäften zu, mit einer Ausnahme immer einstimmig. Zu diskutieren gab vor allem der Landerwerb Säget im Dorfzentrum in unmittelbarer Nähe des Fussball-Trainingsfeldes. Nach Worten von Ammann Josef Cattilaz ist es ein grosses Anliegen des Gemeinderates, genügend Land in der Zone von allgemeinem Interesse zu erwerben. Dabei denke er vor allem an die Jugend. Mit 48 zu 12 Stimmen hiessen die Anwesenden den Landkauf schliesslich gut und genehmigten dazu einen Kredit von 1,76 Millionen Franken. Zudem tritt die Gemeinde eine gleich grosse Parzelle an der Thunstrasse an den Eigentümer der Säget-Parzelle ab. «Paul Blanchard hat sich bereit erklärt, die Säget-Parzelle abzutreten, wollte aber unbedingt Ersatzland, damit sein Hof nicht verkleinert wird», sagte Cattilaz. Die Gemeinde tritt ihre Parzelle in der Landwirtschaftszone für Fr. 3.80 pro Quadratmeter ab und bezahlt 140 Franken pro Quadratmeter Säget-Land.

Visionen vermisst

Christian Stritt vermisste in diesem Geschäft Visionen des Gemeinderates. Wie er sagte, träume Tafers von einer Dreifachturnhalle. So hätte er gewünscht, dass der Gemeinderat mit einem Gesamtkonzept vor die Gemeindeversammlung tritt, welches auf dem Säget-Areal dieses Grossprojekt mit Feuerwehrlokal und Werkhof im Unterbau vorsieht. Laut Ammann Cattilaz will eine Besitzerfamilie die angrenzende Parzelle nicht einzonen und verkaufen.

Sensler-Zentrum kann erweitert werden

Diskussionslos stimmte die Versammlung dem Verkauf einer Parzelle von 620 Quadratmetern hinter dem Sensler-Zentrum an die Pascal Zbinden GmbH, den Besitzer des Einkaufszentrums, für 186 000 Franken zu. Gemäss Ammann Cattilaz erlaubt dies künftig eine Vergrösserung der Coop-Verkaufsfläche um 500 Quadratmeter sowie die Schaffung von zusätzlichen Parkplätzen. Wie er sagte, sei ein grösseres Sortiment durchaus wünschenswert, zumal die Bevölkerung stetig wachse. Zudem könnten die Parkplätze ausserhalb der Öffnungszeiten auch für Anlässe genutzt werden.

Galterntal wird saniert

Das Galterntal auf dem Land der Gemeinde Tafers kann saniert werden. Die Versammlung genehmigte dazu einen Kredit von 120 740 Franken für die ersten zwei Etappen. Nach Worten von Gemeinderat Markus Stöckli geht es dabei um Massnahmen für den Hochwasserschutz und für die Hangverbauung. So sollen vor allem die Liegenschaften ab dem Restaurant Trois Canards geschützt werden, darunter auch die Fischzucht.

Die Gemeinde kann auch ein Leck- und Hydrantenüberwachungssystem für 130 000 Franken anschaffen. Laut Gemeinderat Alfons Baeriswyl werden 39 Hydranten damit ausgerüstet, was erlauben werde, Lecks rasch zu entdecken. Wie er sagte, sei der Wasserverlust in Tafers riesig und koste rund 100 000 Franken pro Jahr. Beat Jörg machte als Präsident der Finanzkommission darauf aufmerksam, dass die Behebung der Lecks Kosten verursachen werde, weshalb der Wasserpreis von 80 Rappen pro Kubikmeter nicht tabu bleiben dürfe.

Für 115 000 Franken kann auch die Lauf- und Weitsprunganlage saniert werden. Laut Gemeinderat José Balmer ist der alte Belag der Laufbahn löchrig und gefährlich. Die Weitsprunganlage soll zugedeckt werden, «damit die Katzen dort ihr Geschäft nicht mehr verrichten können». Zudem werde anstelle der Kugelstossanlage ein Sandkasten für die Kinder erstellt.

Rechnung 2013: Erfreulicher Cashflow

Ammann Josef Cattilaz konnte eine Rechnung 2013 präsentieren, die mit einem Ertragsüberschuss von 105 000 Franken schliesst. Da zudem freie Abschreibungen von 1,138 Millionen Franken vorgenommen werden konnten, beträgt der Cashflow 2,26 Millionen Franken. «Die Rechnung schliesst um 1,35 Millionen besser ab als budgetiert», sagte Cattilaz mit Stolz, was er vor allem auf die Budgetdisziplin und die Mehreinnahmen bei den Steuern zurückführte. Genehmigt wurden auch die Investitionsrechnung, die mit einem Mehraufwand von 2,135 Millionen schliesst, sowie die Rechnung des Vinzenzhauses. «Der Gewinn von 26 842 Franken wird für künftige Renovationen eingesetzt», sagte Markus Stöckli zum Vinzenzhaus. Einstimmig wurde auch Heitenried in den Gemeindeverband des Alters- und Pflegeheims St. Martin aufgenommen. az

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