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Tafers/Freiburg fehlte wenig zum Sieg

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Badminton-Interclub-NLA: Remis im ersten Play-off-Halbfinalmatch

Das Satzverhältnis von 9:9 in diesem gestrigen 4:4-Match sagt einiges aus. Und mit etwas Glück hätte Tafers/
Freiburg sogar gewinnen können, wenn Robbert de Kock/Stephan Dietrich im Doppel ihr Spiel hätten durchziehen können. Die beiden hatten gegen Vassaux/Pelupessy stark begonnen, dann folgte im zweiten Satz der totale Einbruch, wobei die anfänglich sehr nervösen Lausanner sich in den Griff bekamen und sich sehr steigerten. Im dritten Satz führten zuerst die Freiburger, und es sah nach einem sicheren Sieg für De Kock/Dietrich aus. Dann griff der routinierte Pelupessy in seine Trickkiste und brachte mit seinen Provokationen Dietrich aus dem Konzept. So kippte das Spiel: «Unsere Spieler wussten natürlich auch, dass mit einem Sieg die Finalqualifikation nahe sein würde», erklärte Trainer Thomas Stulz. Zu erwähnen ist, dass Doppelspezialist Elias Wieland, an dessen Stelle Dietrich spielte, wegen seiner Meniskusverletzung zuschauen musste «Aber ich bin keineswegs enttäuscht. Wir sind weiterhin ungeschlagen und wir stellen uns für den Auwärtsmatch positiv ein. Klar wird es schwierig. Die Lausanner werden neu noch den starken Spanier Lopez einsetzen», hielt Thomas Stulz fest.

Olivier Andreys Super-Match

Die Freiburger Frauen waren auch den Lausanner Gegnerinnen weit überlegen. Die Geschwister Judith und Fabienne Baumeyer, die in dieser Saison unspektakulär sehr viel zum Erfolg des Teams beigetragen hatten, gewannen standesgemäss. Bettina Villars doppelte im Einzel nach.

Es stand 3:2 nach fünf Spielen. Dann trat Youngster Olivier Andrey gegen Scala an und kämpfte ihn in einem Super-Match in dreiSätzen nieder. Scala machte im zweiten Satz den Fehler und verlangte keine Verlängerung – und Andrey packte die Chance nach dem 14:14. Im dritten Satz boten die beiden dem stimmungsvollen Publikum alles, was Badminton zu bieten hat. Einer der Höhepunkte war Andreys Spagat in einer Abwehr und sein Sprungsmash diagonal zum vorentscheidenden 14:13. Zwischenstand 4:2 für Tafers/Freiburg. Trainer Stulz zum Spiel: «Olivier spielte einen so wichtigen Match. Er wusste, dass mit seinem Sieg das 4:4 möglich wurde. Und er hielt dem Druck stand.» Gleich auf dem Feld nebenan spielte Stephan
Baeriswyl gegen Schweizer Meister Thomas Wapp, der viele Flüchtigkeitsfehler beging und sich selber lauthals motivieren musste. Das Verdikt war logisch. Damit stand es 4:3. Stephan Dietrich hatte im letzten Spiel gegen Pelupessy schliesslich keine grossen Chancen; der Lausanne hatte seinen Gegner locker im Griff und schuf so das 4:4.

Tafers/Freiburg – Olym. Lausanne 4:4

Baeriswyl – Wapp 9:15, 10:15; Dietrich – Pelupessy 5:15, 8:15; Andrey – Scala 9:15, 15:14, 15:13; Dietrich/De Kock – Vassaux/Pelupessy 15:7, 6:15, 13:15; Baeriswyl/ Glauser – Wapp/Scala 10:15, 4:15. Villars – Eichelberger 11:7, 11:5; Baumeyer/Baumeyer – Eichelberger/Alge 15:7, 15:3. De Kock/F. Baumeyer – Vassaux/Alge 15:6, 15:7.

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