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Tafers ist Meister und Aufsteiger

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Autor: Werner Stritt

Spannung pur war für die Finalrunde in Langenthal erwartet worden, und Spannung pur wurde von den sechs Teams auch geliefert. Bereits in den Gruppenspielen gab es heisse Duelle, nur Tafers schoss in einer eigenen Liga. Die von Sportchef Norbert Sturny betreute Mannschaft trat mit Irene Beyeler, Simon Beyeler, Samantha Gugler, Pascal Lorétan, Manuela Poffet, Marco Poffet, Nicolas Janique Rouiller und Philippe von Känel an. Alles Namen, welche auf nationaler und internationaler Ebene bekannt sind.

Bereits in der ersten Vorrunde deklassierte der Titelfavorit Oberburg mit 1565:1543. Auch der Gruppensieger der Heimrunden, Region Thunersee, hatte keine Chance gegen die acht Sensler Spitzenschützen und verlor mit 1554:1573.

Hitchcock hätte es nicht besser gekonnt

Im ersten Halbfinal setzten sich die Taferser gegen Olten mit 1569:1550 Punkten durch, während Altstätten-Heerbrugg und Region Thunersee den zweiten Halbfinal unentschieden mit 1550 Zählern abschlossen. Dank der höheren Anzahl Innerzehner qualifizierte sich Altstätten-Heerbrugg für den Finaldurchgang gegen Tafers.

Im Final um den Titel schockte Altstätten-Heerbrugg den Favoriten gleich im ersten Schuss. Alle acht Rheintaler notierten eine gute Zehn. Der Rückstand von Tafers vergrösserte sich bis zum fünften Schuss auf zehn Punkte. Das war eine scheinbar unlösbare Aufgabe für die Sensler Schützen. Da schritt Kommissar Zufall ein. Eine Panne der Anlage mit kurzem Unterbruch brach den Rhythmus der Ostschweizer und rüttelte dafür die Titelverteidiger wach, die sich dem Ernst ihrer Lage endlich bewusst wurden.

Schuss für Schuss holte Tafers auf, während die Herausforderer nun Nerven zeigten. Am Ende des Wettkampfes holte Tafers mit nur 1,8 Zählern Vorsprung (805,7:803,9) den Schweizermeister-Titel.

Gross war die Erleichterung der Freiburger Delegation, auch bei Norbert Sturny löste sich die strenge Miene: «Endlich einmal ein Gegner, der uns forderte», sagte der Sportchef mit einem Lachen.

Tafers II steigt auf

In der Auf-/Abstiegsrunde kämpften das ersatzgeschwächte Vully-Broye und Ebnat-Kappel zwar verbissen um ihre NLA-Plätze, gegen Tafers II und Guggisberg nutzte das aber nichts. Im ersten Durchgang des Auf- und Abstiegswettkampfes erlitt Tafers II zwar eine Niederlage gegen Guggisberg (1520:1533), gegen Vully-Broye machten die Sensler den verpatzten Start mit einem 1538:1528-Sieg wett. Im Final gewann Tafers II gegen Ebnat-Kappel (786,4:789,0) und machte den Aufstieg in die höchste Liga perfekt. So schiessen nächste Saison zwei Teams aus Tafers in der NLA.

Die Tafersner Sportschützen bleiben auf nationaler Ebene das Mass aller Dinge.Bild Werner Stritt

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