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Tafers rechnet mit einem Minus

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Die 49 anwesenden Stimmbürgerinnen und -bürger von Tafers haben am Montagabend den Voranschlag 2019 der Laufenden Rechnung mit einem Aufwandüberschuss von 173 600 Franken genehmigt. Der Gemeinderat rechnet mit einem Aufwand von 14,661 Millionen Franken und einem Ertrag von 14,487 Millionen Franken.

Leicht sei es nicht gewesen, zu diesem Resultat zu kommen, sagte der für die Finanzen verantwortliche Gemeinderat Markus Mauron. Und auch Syndic Gaston Waeber betonte, dass jedes Ressort «Federn lassen musste» und dass die Budgetberatung statt wie geplant einen halben Tag drei Tage in Anspruch genommen habe. Mit Mehraufwand rechnet die Gemeinde unter anderem bei der Bildung, da die Nettokosten für die Primarschule und die Betriebskosten für die OS steigen. Ausserdem will die Gemeinde das Angebot für ausserschulische Kinderbetreuung ausbauen.

Vorsichtig bei den Steuern

Bei den Einnahmen hat der Gemeinderat die Steuererträge mit 9,3 Millionen Franken vorsichtig budgetiert, da interne Berechnungen und die Prognosen des Kantons auf eine Stagnierung der Steuereinnahmen hindeuten, wie Raphael Bucher, Leiter der Finanz- und Steuerverwaltung, ausführte.

Das budgetierte Minus bereite der Finanzkommission keine grossen Sorgen, sagte Fiko-Präsident Beat Jörg. In den letzten Jahren habe die Gemeinde ja immer bessere Rechnungen als budgetiert vorlegen können. «Ob die guten Jahre mit den hohen Gewinnen vorbei sind, wird sich zeigen.»

Bei den Investitionen sieht die Gemeinde Nettoausgaben von 3,16 Millionen Franken vor.

Die Gemeindeversammlung hat am Montag auch zwei Personalrochaden abgesegnet: Als Nachfolgerin für den in den Gemeinderat nachgerückten Stephan Dietrich wird Marina Schaller (CVP) neues Mitglied der Finanzkommission. Ihre Nachfolge in der Ortsplanungskommission wiederum übernimmt Joscha Braunger. Die Bürger haben zudem das neue Reglement über die Verwaltungsgebühren in Bau- und Raumplanungssachen sowie das Budget für das Vinzenzhaus genehmigt und Gemeinderätin Sabine Waeber verabschiedet.

Verschiedenes

Verkehrsfragen beschäftigen die Bürger

Während das Budget diskussionslos durchgewunken wurde, meldeten sich am Schluss der Gemeindeversammlung mehrere Bürger zu Verkehrsfragen. Einer wies auf das grosse Gefahrenpotenzial auf der engen Quartierstrasse Steinigenweg hin. Gemeinderätin Sabine Waeber sagte, dass die Gemeinde an einem Konzept für Tempo 30 auf Quartierstrassen sei, dass die Umsetzung aber noch etwas dauere. Ein Bürger ärgerte sich über die Bodenwellen im Quartier Heitera. Syndic Gaston Waeber sagte, dass die Gemeinde da zwar ein Wegrecht habe, dass es aber ein Privatweg sei.

Ein Bürger warf dem Gemeinderat vor, schlecht informiert zu haben in Bezug auf die Bushaltestelle Menziswil, die Aufhebung des Fussgängerstreifens und eine Temporeduktion (die FN berichteten). Der Ammann entgegnete, dass die Gemeinde sich an die Information des Kantons gehalten habe, wonach Tempo 60 auf dieser 80-Strecke nicht möglich sei. Später habe Staatsrat Jean-François Steiert gegenüber den FN verlauten lassen, dass dies doch infrage komme.

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