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Tafers wartet auf Befreiungsschlag

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Mit einem Sieg hätte sich Tafers etwas Luft im Abstiegskampf schaffen können. Eigentlich stimmte auch alles im Spiel der Sensler – ausser das Toreschiessen. Zu viele Möglichkeiten wurden ausgelassen. Weil der andere Abstiegskandidat Broc gegen Giffers-Tentlingen gewann, liegt Tafers nun am Tabellenende.

Zwei verwehrte Tore

Die rund 100 Zuschauer, die der heftigen Bise trotzten und nicht in der Buvette sassen, sahen von Beginn an einen offensiven FC Tafers. Die Sensler standen hoch und griffen früh an. Dies ging beinahe ins Auge: Schon nach sechs Minuten kamen die Freiburger zu einer Topchance, doch Maxime Mason traf nur den Pfosten. Von diesem Zeitpunkt an drückte Tafers auf den Führungstreffer. In der 12. Minute eröffnete Arber Gashi das Skore für die Gastgeber, doch der Schiedsrichter hatte ein Stürmerfoul gesehen. Derselbe Gashi und Fabio Fürst hatten kurz darauf weitere Möglichkeiten, schossen aber am Tor vorbei.

Dieselben beiden Sensler waren es, die sich kurz nach der Pause durch die Abwehrreihen der Freiburger kombinierten. Mit dem Resultat, dass Gashi im Strafraum von einem Verteidiger zu Boden gebracht wurde. Der Schiedsrichter zeigte auf den Elfmeterpunkt. Der Linienrichter intervenierte aber, so dass der Schiedsrichter seine Meinung änderte und auf Abseits entschied. Pech für Tafers – nicht jeder Schiedsrichter ändert seine Meinung im Nachhinein.

Mangelnde Chancenauswertung

Die Freiburger Nachwuchsauswahl spielte bis dahin gut mit, hatte insgesamt aber weniger Chancen. Doch diese nutzten sie: Der auffallend stark spielende Mason setzte sich in der 63. Minute gegen die Sensler Abwehrspieler durch und versenkte den Ball aus 11 Metern im Tor.

Danach ging es wie gewohnt weiter: Tafers drückte, vergab aber Chance um Chance. Gashi allein hätte an diesem Nachmittag drei Tore schiessen können. In der 86. Minute dann diese Szene: Der Freiburger Torwart Patrick Scherzer wehrte einen Freistoss von Gashi nur ungenügend ab. Durim Seipi stand goldrichtig und musste nur noch den Kopf hinhalten – der Ausgleich. Tafers beanspruchte bei diesem Treffer etwas Glück: Genau dieser Seipi hätte zu diesem Zeitpunkt eigentlich nicht mehr auf dem Platz sein dürfen. Zuvor hatte er den Freiburger Julian Lehmann brutal gefoult und aus unerklärlichen Gründen nur die Gelbe Karte erhalten.

In der Nachspielzeit gab es noch eine letzte brisante Szene: Nach einem Eckball für Tafers landete der Ball vor Michael Stulz. Doch dieser verfehlte das Tor aus kurzer Distanz – symptomatisch für den Auftritt von Tafers.

«Zeit läuft uns davon»

Norbert Aerschmann, Trainer des FC Tafers, trauerte nach dem Spiel denn auch den vergebenen Torchancen nach: «Ich kann meiner Mannschaft ein Chränzli winden. Sie haben alles richtig gemacht und gut gespielt. Wir hätten heute aber einfach mehr Tore schiessen müssen. Nun müssen wir hoffen, dass in der 2. Liga inter alles nach Wunsch verläuft. Aber ich bin der Meinung, dass wir den Ligaerhalt auch so noch schaffen können. Nur läuft uns langsam die Zeit davon.»

Lucien Dénervaud, Trainer des Team FFV U23, freute sich über das Remis: «Das Unentschieden geht für mich in Ordnung. Aufgrund unserer Tabellenposition konnten wir uns eine Niederlage gegen Tafers nicht leisten. Dieses Ziel haben wir erreicht, alles andere ist Nebensache.

 

Telegramm

Tafers -Team FFV U231:1 (0:0)

Sportplatz Tafers.–100 Zuschauer.–SR: M. Seoane.

Tore:66. Mason 0:1. 86. Seipi 1:1.

FC Tafers:Piller; Waeber, Jungo, Schwartz, Zahno; Haymoz (79. Catillaz), Stulz, Roulin (90. Egger); Seipi, Fürst, Gashi (89. Spicher).

Team FFV U23:Scherzer; Catalao, Lehmann, Carrel, de Graaf; Sdiri (90. De Brito), Yatik, Sommet, Marmier (70. Sieber); Mason, Lages (81. Knutti).

Bemerkung:6. Pfostenschuss von Mason.

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