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Tafers will die Steuern senken

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Autor: karin aebischer

TafersEinige Freiburger Gemeinden stehen durch den neuen interkommunalen Finanzausgleich im nächsten Jahr finanziell besser da, andere wiederum müssen mit weniger Unterstützung vom Kanton rechnen als bisher. Tafers gehört zu den Gewinnern. Dies sollen ab 2011 auch die Bürgerinnen und Bürger der 2800-Seelen-Gemeinde spüren. Aus diesem Grund sieht der Gemeinderat eine Steuersenkung von 78 auf 75 Rappen für natürliche und juristische Personen vor. «Wir wollen der Bevölkerung damit etwas zurückgeben», sagt Ammann Josef Cattilaz.

Ausgleichszahlungen tiefer

Die Gemeinde Tafers habe bis anhin knapp die dritte Klasse der Gemeindeklassifizierung erreicht und entsprechende Ausgleichszahlungen in relativ grossem Umfang tätigen müssen. Mit der Anwendung der neuen Berechnungsgrundlagen werden für Tafers in Zukunft Minderaufwände an Ausgleichszahlungen anfallen. Diese sollen dem Steuerzahler mittels Steuersenkung nun weitergegeben werden.

Es steht kein Wagnis bevor

Der Gemeinderat habe verschiedene Szenarien einer Steuersenkung durchgespielt. «Wir haben Berechnungen bis zu einer Senkung von sieben Rappen angestellt», sagt Josef Cattilaz. Mit einer Steuersenkung um drei Rappen gehe der Gemeinderat kein Wagnis ein und sollte bei gleichbleibender Finanzentwicklung bis zum Jahr 2015 immer einen ausgeglichenen Voranschlag erstellen können. Auch die Möglichkeit des Schuldenabbaus und wichtige Investitionen würden damit mittelfristig kein Problem darstellen.

Konkret würde die Steuersenkung gemäss der Botschaft des Gemeinderates zur Gemeindeversammlung einen Minderertrag in den Einkommens- und Vermögenssteuern in der Höhe von rund 235 000 Franken und in den Gewinn- und Kapitalsteuern von rund 20 000 Franken bedeuten.

Fiko mehrmals verlangt

Eine Steuersenkung ist in Tafers schon länger ein Thema. «Die Bevölkerung sowie die Finanzkommission haben schon mehrmals eine Senkung der Steuern verlangt», sagt Gemeindepräsident Josef Cattilaz. Der Gemeinderat seinerseits habe stets den neuen interkommunalen Finanzausgleich abwarten wollen. Die nun angestrebte «nachhaltige Steuersenkung» – wie sie der Gemeinderat bezeichnet – solle auch zur weiteren Attraktivitätssteigerung «eines starken Tafers im Sensebezirk» beitragen.

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