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Taferser stimmen Steuersenkung zu

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Autor: karin aebischer

Die Gemeinde Tafers geht gestärkt aus dem neuen interkommunalen Finanzausgleich hervor (FN vom 2. Dezember). Deshalb hat der Gemeinderat den 59 anwesenden Bürgerinnen und Bürgern am Donnerstag an der Gemeindeversammlung eine Steuersenkung von 78 auf 75 Rappen pro Franken Kantonssteuer für natürliche und juristische Personen beantragt. «Kurzfristig wäre sicher auch mehr dringelegen», sagte Finanzkommissions-Präsident Beat Jörg. Doch mit dieser Senkung könne Tafers weiterhin Schulden abbauen sowie die nötigen Investitionen tätigen, ohne dass der Steuersatz in ein paar Jahren wieder erhöht werden müsse. Die Senkung sei deshalb vertretbar. Die Versammlung genehmigte die Steuersenkung einstimmig und diskussionslos.

Ammann Josef Cattilaz erklärte, es sei ihm in Hinsicht auf die anderen Gemeinden, die aufgrund des Finanzausgleichs finanziell Mühe hätten, nicht sehr wohl dabei, die Steuern zu senken. «Aber es ist nun mal so, dass sich Tafers auf der glücklichen Seite befindet», sagte er.

Positiver Voranschlag

Trotz Steuersenkung sieht der Voranschlag 2011 bei Einnahmen und Ausgaben von rund 12,2 Millionen Franken einen Mehrertrag von 28 800 Franken vor. Ausser den Zahlen, die vom Finanzausgleich beeinflusst werden, unterscheide sich das Budget kaum von demjenigen des Vorjahres. Josef Cattilaz hob einige Punkte hervor. Zum Beispiel wird die Internetplattform der Gemeinde für 24 000 Franken erneuert und für den Unterhalt der Gemeindestrassen ist ein Mehraufwand von 50 000 Franken budgetiert. Ohne Gegenstimme wurde dem Voranschlag 2011 zugestimmt.

Ebenfalls gutgeheissen wurde der Voranschlag des Vinzenzhauses. Dieser sieht bei einem Umsatz von 117 200 Franken einen Mehraufwand von 9500 Franken vor.

Für Schüler und Pilger

Um das Gefahrenpotenzial für Fussgänger auf der Mariahilfstrasse zu vermindern, präsentierte der Gemeinderat den Bürgerinnen und Bürgern ein Projekt zur Neugestaltung des Fussgängerübergangs im Bereich der Abzweigung in die Eichmattstrasse. Dieser Übergang werde nicht nur von zahlreichen Schülerinnen und Schülern rege benutzt, sondern auch von jährlich 3000 bis 4000 Jakobspilgern.

Mit dem neuen Projekt soll nun der Fussgängerstreifen bei der Tankstelle in Richtung Düdingen verschoben und mit einer Mittelinsel versehen werden. Weitere Massnahmen wie Trottoirverlängerungen sollen die gefährliche Verkehrssituation an dieser Stelle langfristig entschärfen. Auch ein Kreiselbau soll zu einem späteren Zeitpunkt möglich sein.

In der Diskussion zeigte sich, dass nicht alle Anwesenden mit der vom Gemeinderat gewählten Variante zur Verkehrsberuhigung einverstanden waren. Josef Cattilaz versprach, die Anregungen aus der Versammlung in der weiteren Planung zu prüfen. Die Bürgerinnen und Bürger stimmten dem dazu nötigen Kredit von 160 000 Franken ohne Gegenstimme zu.

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