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Tandemfahren in Kosovo

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Hatschi! Ich bin allergisch auf Lachmöwen. Kein Witz. Total schlimm. Hatschi! Strandspaziergänge sind eine einzige Qual. Wenn ich meine Nüstern blähe, um die würzige Seeluft zu inhalieren, und dabei aus Versehen eine Lachmöwe einatme, dann ist meine Nase gleich total zu. Pflopf! Ich krieg keine Luft mehr, laufe blau an und flattere hilflos mit meinen Armen. Zu allem Übel zerkratzen mir die Viecher mit ihren Krallen noch das ganze Gesicht, während ich panisch nach Luft schnappe. Da hilft jeweils nur das beherzte Zugreifen meiner Frau. Auch für die Möwen kein angenehmer Moment. Ich hab alles gegen Lachmöwen probiert: Sprays, Tabletten, Kügelchen. Auch die aus Blei. Aber ich treffe die Scheissviecher einfach nicht. Ferien am Meer fallen deshalb für mich ins Wasser.

Darum überlegen sich meine Frau und ich jetzt, dieses Jahr durch den Kosovo zu fahren. Mit dem Tandem. Fast wie in der Schweiz, dort unten: tolle Berge, die Menschen reden Schweizerdeutsch, und als Doppel-Radler erobert man die Herzen der Einheimischen sicher im Sturm.

Wenn Sie hingegen schon beim Wort Aktivferien ins Schwitzen kommen, dann wäre vielleicht Passiv-Tauchen etwas für Sie: Einfach auf die Malediven jetten und zuwarten, bis der Meeresspiegel höher steigt als die Nackenstütze des Liegestuhls. Ab 2030 übrigens voraussichtlich auch in den Niederlanden buchbar.

Auch der Schweizer Bergtourismus stellt sich auf den Klimawandel ein – und auf die zahlungskräftige arabische Kundschaft. Findige Bergbahnen motten ihre Schneekanonen ein und investieren dafür in Beschneidungsanlagen. Ganz nach dem Motto: «Rauf auf den Gipfel, weg mit dem Zipfel.» Schliesslich lassen arabische Touristen ja gerne was liegen in den Ferien. Das Package gibt es auch für die jüdischen Gäste, dann ist das Fondue einfach koscher statt halal. Ob allerdings das Schilthorn in Schnitthorn umbenannt wird, steht noch auf Messers Schneide.

Wer Bock auf Abenteuerferien hat, aber kein grosses Budget, für den ist die Türkei die heisse Destination in diesem Sommer. Einfach vor dem Abflug ein paar kritische Tweets über den türkischen Präsidenten absetzen, und schon kann man sich das Rückflugticket sparen, da man gleich am Is­tanbuler Flughafen auf unbestimmte Zeit ins Hotel Erdogan eincheckt. Rundumbetreut mit Vollpension bei Fladenbrot und Wasser.

Auch Exit («Die Schweiz ­sehen und sterben») will diese Saison mit ausgefeilten Angeboten den Sterbetourismus ­beleben. Alles natürlich Last-Minute. Buchstäblich. Besonders fies finde ich das Package «Strandwanderung für Möwenallergiker». Hatschi!

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