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Tankstellen im Visier

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Detaillisten verlangen Gleichbehandlung

Immer mehr Tankstellen bieten in ihren Shops neben Zeitschriften auch Lebensmittel an. Auch solche, die nicht für den dringenden täglichen Bedarf bestimmt sind. Dieser Trend ist den Detaillisten von Freiburg und Umgebung ein Dorn im Auge. An der Generalversammlung des Freiburgischen Detaillistenverbandes am Mittwoch animierte das Thema denn auch zu Wortmeldungen.

Die Detaillisten verlangten eine Liberalisierung der Öffnungszeiten – vor allem derjenigen von Lebensmittelgeschäften. «In Frankreich ist das längstens so», wendet ein Anwesender ein, «da kann einer seine Brote bis Mitternacht verkaufen.» Man müsse sich den Bedürfnissen der Bevölkerung anpassen, hiess es weiter. «Die Leute wollen einkaufen, wenn sie von der Arbeit kommen.» Darum sei es völlig absurd, die Lebensmittelgeschäfte um 19.00 Uhr zu schliessen.

Mit gleichen Ellen messen

Zur Sprache kamen auch die Hygienevorschriften im Zusammenhang des immer grösser werdenden Sortiments in Tankstellenshops: «Wir verlangen für die Geschäfte und die Tankstellen-Läden die gleichen Konditionen», sagt Charles Rossier, Präsident des Detaillistenverbandes, «und zwar sowohl im Hinblick auf Öffnungszeitenals auch auf Hygienevorschriften.»

Mit der Forderung einer Liberalisierung sind die Detaillisten bereits bei der Handelspolizei vorstellig geworden. Laut Dienstchef Alain Mäder wird die Frage geprüft. Je nach Ergebnis hat der Grosse Rat wieder neu zu bestimmen. Zur Diskussion stehen die Öffnungszeiten der Kioske, der Tankstellen und der Ladenschluss um 16.00 Uhr am Samstag.

Mindestlöhne

Den Niedriglöhnen hat der Schweizerische Gewerkschaftsbund den Kampf angesagt. Löhne unter 3000 Franken dürfen keine mehr geduldet werden, lautet die Forderung.

Die Mindestlöhne sind ebenfalls ein Thema im Kanton Freiburg. Bis Ende Juni müssen sich die Detaillistenverbände des Kantons Freiburg dazu schriftlich äussern. Doch mit dem Ansatz des Schweizerischen Gewerkschaftsbundes kann sich Präsident Rossier nicht anfreunden: «Wir können die Messlatte nicht so hoch setzen.» Die Lebenskosten in Romont oder Bulle seien doch einiges tiefer als jene in der Stadt Zürich. «Zu hohe Mindestlöhne gefährden die Zukunft der kleinen Geschäfte.»
Im Kanton Freiburg liegen die Mindestlöhne zwischen 2400 und 2700 Franken.

Um wirksamer zu werden

Die rund 35 Anwesenden haben an ihrer Jahresversammlung ebenfalls einer neuen Institution zugestimmt. So soll die bisherige Vereinigung der Freiburger-Messe in eine Aktiengesellschaft umgewandelt werden. Nebst dem Detaillistenverband Freibug und Umgebung wird auch der Gewerbeverein der Stadt miteinbezogen sein. An der AG interessiert ist ebenfalls der kantonale Gewerbeverband.

Laut Charles Rossier werden an der 21. Ausgabe der Freiburger-Messe rund 300 Gewerbetreibende ausstellen. Das sind rund 10 Prozent mehr als im vergangenen Jahr. Die Freiburger-Messe findet jeweils im Herbst statt; diese Jahr zum zweiten Mal im Forum Granges-Paccot.

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