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Tankstellenshop ist noch nicht spruchreif

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Eigentlich wäre er auf der Traktandenliste vorgesehen gewesen: der Entscheid über das Kreditbegehren für den geplanten Bau eines neuen Landi-Tankstellenshops beim Kreisel in Plaffeien. Weil das Vorgesuch zum Zeitpunkt der Generalversammlung der Landi Sense-Oberland vom Freitagabend in Tentlingen aber noch nicht von allen Ämtern grünes Licht erhalten hat, trat anstelle des vorgesehenen Kreditentscheids bloss eine allgemeine Information.

Marco Baeriswyl, Geschäftsführer der Landi Sense-Oberland, erklärte den Genossenschaftern, dass am 2. März eine Ortsbesichtigung mit der Gemeinde und den kantonalen Ämtern bei dem für die Überbauung vorgesehenen Grundstück zwischen Hauptstrasse, Oberer Matte und Sellenweg stattgefunden habe. «Die Zufahrt ist über die Hauptstrasse vorgesehen, die Ausfahrt über die Nebenstrasse», sagte Baeriswyl über das Verkehrskonzept, das vom Amt für Mobilität als günstig bezeichnet worden sei. Weil sich der geplante Tankstellenshop aber in Plaffeiens Kernzone, und damit innerhalb des Perimeters schützenswerter Ortsbilder befindet, stellten die Ämter für Raumplanung und Kulturgüter besondere Kriterien an das Projekt. So dürfe der Betrieb des Shops etwa nur «mässig störend» sein, um noch als zonenkonform zu gelten. Vorerst gegen das Projekt ausgesprochen hat sich das Amt für Kulturgüter, welches befürchtet, dass das Ortsbild durch die eingereichte Version des Projektes gestört werden könnte. «Wir haben das Projekt aber noch nicht ad acta gelegt», sagte Baeriswyl. Es solle nun versucht werden, es so umzugestalten, dass es allen Auflagen entspricht: «Weil das Grundstück ein Gefälle von sieben Metern besitzt, müssen wir schauen, was alles umgestaltet werden kann.» Ihm gehe es auch darum, die Sicherheit zu haben, dass auf dem reservierten Grundstück nicht in zwei Jahren ein ähnliches Vorhaben durch einen anderen Interessenten umgesetzt werde. Der Vorschlag der Gemeinde, den Shop auf der Parzelle des ehemaligen Hotels Kaiseregg zu bauen, sei momentan keine Option, meinte Baeriswyl: «Er wäre so zwar näher bei der Landi, aber verkehrstechnisch auch weit weniger attraktiv gelegen.»

Neuer Präsident

Von der Versammlung mit allen Ehren verabschiedet wurde unter anderem Präsident Fritz Stöckli. Auf den Brünisrieder, der 14 Jahre lang als Präsident tätig war, folgt der Alterswiler Philipp Fasel–bis anhin Vizepräsident der Landi Sense-Oberland.

 

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