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Tanz und Gesang sind beliebter als Arbeit im Vorstand

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Autor: Anton Jungo

Rund 60 Trachtenleute aus allen Regionen des Kantons fanden sich am Samstag zur Delegiertenversammlung ihrer Vereinigung in Plaffeien ein. Die Wahl des Tagungsortes hatte einen besonderen Grund – der örtliche Trachtenverein – die Trachtengruppe «Kaiseregg» – feierte gleichzeitig ihr 25-jähriges Bestehen.

Es läuft viel

Brigitte Roggo, die Präsidentin der Vereinigung, wies auf die Lebendigkeit des Trachtenwesens hin und stellte die Versammlung unter das Motto: «Wer nichts verändern will, wird auch das verlieren, was er bewahren möchte.» Die Versammlung durfte aus den Berichten der Arbeitsgruppen zur Kenntnis nehmen, dass in allen Bereichen einiges in Bewegung ist: es werden Tanzleiter ausgebildet, Lieder und Choreografien vorbereitet, die Homepage auf Vordermann gebracht usw. Besonders aktiv wird die Kinder- und Jugendarbeit gefördert. Nicht weniger als 82 Kinder aus dem Kanton nahmen am Tanzfest in Herisau teil.

Ein Wermutstropfen für die Präsidentin ist das mangelnde Interesse an der Mitarbeit im Vorstand der Vereinigung. Wie Brigitte Roggo betonte, wäre das Ziel, dass jeder Bezirk mit einem Mitglied im Vorstand vertreten ist. Dies wäre umso wichtiger, als die Vereinigung in vier Jahren das 75-jährige Bestehen feiern kann.

Zurzeit wird die Vorstandsarbeit von vier Frauen geleistet. Seit längerem wird aus dem französischsprachigen Kantonsteil ein Ko-Präsident gesucht. Auf die Versammlung hin hat nun – teilweise aus Frustration – auch die französischsprachige Sekretärin Anne-Claire Vuichard demissioniert. Sie hatte sich während neun Jahren im Vorstand engagiert. Ersatz wurde bislang nicht gefunden.

Die Trachtenvereinigung vertritt 725 Mitglieder, wovon 17 Kollektivmitglieder (Chöre und Musikgesellschaften). Die Mitglieder stammen aus 24 Trachtengruppen aus allen Regionen des Kantons.

Freiburg wird vertreten sein

OK-Mitglied Niklaus Hess aus Küssnacht informierte über das eidg. Trachtenfest vom 4. bis 6. Juli in Schwyz. Erfreut zeigte er sich darüber, dass sich zahlreiche Gruppen aus Freiburg – vor allem auch aus dem französischsprachigen Kantonsteil – angemeldet haben. Oberamtmann Nicolas Bürgisser und Gemeinderat Alfons Piller dankten den Trachtenleuten für ihren wichtigen Beitrag ans gesellschaftliche Zusammenleben.

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