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Tanzen – Mehr als ein Hobby?

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Tanzen – Mehr als ein Hobby?

Im Gespräch mit der Tanzleiterin Hilde Breu

Am Samstagabend findet in Freiburg das für den Kanton einzige offizielle nationale Tanzturnier für nicht-lizenzierte Paare und interessierte Hobby-Tanzpaare statt. Die FN unterhielten sich mit der Tanzleiterin des organisierenden Clubs «Happy Dance», Hilde Breu.

Mit HILDE BREU
sprach ANTJE BURRI-ESCHER

Tanzen ist mehr, als sich ein bisschen rhythmisch zur Musik zu bewegen. Wie kamen Sie dazu, das Tanzen als Beruf auszuüben?

Oftmals kommt die Motivation für das Tanzen durch Zufälle oder äussere Anlässe, durch einen Tanzfilm – wie den Kinofilm «Shall we dance» mit Richard Gere, Jennifer Lopez und Susan Sarandon, den Wiener Walzer, welchen man für die Hochzeit lernt, oder einfach durch eine Freundin, die einen in eine Tanzschule «schleift», um an einem Tanzkurs teilzunehmen. So etwa haben sich auch bei mir diese intensive Leidenschaft und dann der Beruf entwickelt.

War ein eigener Tanzclub im Kanton ein Bedürfnis?

Gemeinsam mit und im Interesse von einigen Hobby-Tanzpaaren, die seit längerem in meiner Tanzschule Happy Dance in Düdingen engagiert tanzten, wurde der Tanzclub «Happy Dance» Freiburg ins Leben gerufen. Dies ermöglichte es den jungen Paaren, über einen eigenen Klub die notwendige Lizenz für den Tanzsport zu lösen.

Wie viele Mitglieder zählt der Tanzclub heute?

Im Moment besteht der Tanzclub aus etwa 60 Tänzerinnen und Tänzern, zum grossen Teil aus Hobbytänzern. Darunter sind aber auch zwei lizenzierte Paare. Im Klub wird vor allem der Geselligkeit gefrönt. Klubmitglieder können auch von diversen Vergünstigungen profitieren.

Welche Voraussetzungen sollte man mitbringen, um tanzen zu lernen?

Ob Jung oder Alt, Mann oder Frau, sportlich oder nicht, jeder kann es tun – genau darin liegt das Erfolgsgeheimnis des Tanzens. Ein wenig Begeisterung für Musik und Bewegung und die Bereitschaft, sich manchmal etwas anzustrengen, ist alles, was man mitbringen sollte. Eine angemessene Kleidung und entsprechendes Schuhwerk verleihen einem Auftritt von fortgeschrittenen Tänzern oder Tanzsportlern den besonderen Charakter. Natürlich können das Flair für Musik und deren Umsetzung sowie etwas Talent sich auf jeder Stufe positiv auf die Fortschritte im Training auswirken.

Kann das Tanzen als Sportart angesehen werden?

Ob in einer Tanzschule oder im Privaten, das Tanzen kann als Sportart angesehen und je nach Bedürfnis verfeinert werden. Ob Plauschsport oder Leistungssport, die Intensität des Trainings ist wie in allen Sportarten entscheidend. Tatsächlich kann Tanzen den Anforderungen eines Gesundheitstrainings gerecht werden und die Leistungsfähigkeit verbessern. Einen positiven Einfluss hat das Tanzen auf das Herz-Kreislauf-System, die Atemorgane und den Stoffwechsel, aber auch die Belastbarkeit werden gesteigert.

Kann diese Freizeitaktivität nebst dem körperlichen Training auch andere Effekte auslösen?

Auch die Psyche profitiert vom Tanzsport. Kaum anderswo wird so viel Freude und Genuss, Leben und Lachen, Spass und Stimmung garantiert. Wer ausserdem Geselligkeit liebt, kommt in einer Tanzschule, wo Kurse für jede Altersgruppe in allen Leistungsstufen – sowohl für Paare als auch für Singles – angeboten werden, auf seine Rechnung. Tanzen ist ein idealer Ausgleich zum Alltag – ohne Altersbeschränkung.

Worin liegen Ihre persönlichen Vorlieben im Tanzsport?

Momentan wird meine tänzerische Vorliebe von meinem dreimonatigen Aufenthalt in Santiago (Kuba) beeinflusst, wo «Salsa» und «Rueda» (Salsa im Kreis) im Vordergrund standen. Dies könnte sich auch auf weitere Vorhaben oder Projekte auswirken.

Welche Bedeutung hat für Sie ein Ball oder das Escor-Tanzturnier?

Das Escor-Tanzturnier ist wie eine Krönung des Tanzprogrammes. Nebst den offiziellen Teilnehmern, welche sich in den Latein- und Standardtänzen konkurrieren, kann dies auch ein Ball für alle Kursteilnehmer sein. Eingeladen sind aber auch alle anderen Interessierten, die das Flair eines Ballabends geniessen möchten und gerne tanzen. Ein abwechslungsreiches Programm und viel Zeit für das eigene Tanzvergnügen werden diesen Abend bestimmen.

Wie umschreiben Sie das Tanzen?

Tanzen ist für mich ein unendlich schönes Hobby, in dem unser ganzes Menschsein steckt. Es kann auch Leistungssport sein (Turniertanzen). Es ist die schönste Art, sich im kleinsten Team zu bewegen.

Escor-Tanzturnier des «Happy Dance»-Tanzklubs: 27. November 2004, ab 18.00 Uhr, im Restaurant de la Grenette in Freiburg. Für nichtlizenzierte Tanzpaare, mit Publikumstanz. www.happydance.ch

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