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Task-Force Spital Tafers

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Die neu von Sensler Politikern und Ärzten gegründete Task-Force für das Spital Tafers will alles unternehmen, um die Akutversorgung im Spital Tafers der Bevölkerung zu erhalten. Ein löbliches Ansinnen der Sensler. Zu wünschen bleibt, dass diese Task-Force unvoreingenommen Lösungen erarbeitet und nicht mit einer Realitätsallergie ausgestattet bleibt, wie die hysterischen Reaktionen auf den Grundsatzentscheid des Verwaltungsrats, das Freiburger Spital nur noch mit einem Akutspital zu führen, vermuten lassen.

Zweifellos und unbestritten ist das Spital Tafers ein gewichtiger Unkostenfaktor für den Freiburger Steuerzahlenden. Ein anderes Argument der Sensler ist die Versorgung in ihrer Muttersprache. In der Stadt Fribourg würde der gemeine Sensler Patient nicht verstanden. Ergo kann man da nicht behandelt und gesund gepflegt werden. Deswegen wird auf Biegen und Brechen versucht, den Standort Tafers zu erhalten. Doch diese Sprachbarrieren-Behauptung entspricht schlicht nicht den Tatsachen!

Das man zwar in Tafers auch nur noch ausnahmsweise im Sensler Dialekt betreut wird, sei nur am Rande vermerkt. Die Globalisierung hat auch im deutsch-senslerischen Sprachgraben Einzug gehalten. Patienten in Tafers werden täglich von Nichtsenslern behandelt. Selbstredend, dass auch hier Verständigungsschwierigkeiten bestehen. Genau so, wie das eben am Standort Fribourg der Fall ist. Die Mitläufer der Task-Force sollten auch nicht vergessen, dass die lokalen Politiker im Juni 2006 der Zentralisierung zum Fribourger Spital mit seinen sechs Standorten per Gesetz zugestimmt haben. Das Rad lässt sich nun nicht mehr zurückdrehen, auch wenn «Ewiggestrige» der Sensler Volkspartei das gerne möchten.

Versorgungstechnisch ist das Spital Tafers unnötig. Die erzwungene, schweineteure Errichtung der interdisziplinären Überwachungsstation (vier Betten) kostet den Steuerzahler pro Jahr mehr als 1 Million–ausgelastet war sie nie und nötig auch nicht! Ein kleines Permanence mit einer medizinischen Akutversorgung, etwa nach dem Vorbild von Meyriez, reicht in Tafers völlig aus.

Daniel Megert, Freiburg

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