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Tatort Freiburg

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Er schreibt seit seiner Zeit in der Orientierungsschule: Damals hat er einen Text für ein Hörspiel verfasst, das die Schule Wünnewil in einer Projektwoche aufnahm. «Da habe ich begonnen, wirklich Texte für mich zu schreiben», sagt Philipp Spicher. Der 25-Jährige schreibt heute tagsüber vor allem akademische Texte für sein Masterstudium in Geschichte und Germanistik. «Da ist es eine Abwechslung, auch anderes und kreativer schreiben zu können.» Und so schreibt er tagsüber in der Bibliothek an Arbeiten für die Universität und in der Freizeit für sich selber. Auch Krimis hat er schon geschrieben. «Die dunklen Seiten interessieren mich mehr als fröhliche Geschichten.»

Auf der Wanderung

«Ich zeige meine Texte nur wenigen», sagt Philipp Spicher. Doch nun erscheint einer seiner Texte in den «Freiburger Nachrichten»: ein Krimi, der in der Region Freiburg spielt (siehe unten). Dazu gekommen ist es, weil Marco Koller, der für die FN in der Abschlussredaktion arbeitet, Texte des Wünnewilers gelesen hat.

«Philipp hat mich einmal gebeten, einen seiner Texte kritisch durchzulesen. Dadurch habe ich sein schreiberisches Talent entdeckt», sagt Marco Koller. «So kam ich dann ziemlich spontan auf die Idee, Phi­lipp anzufragen, ob er einen FN-Sommerkrimi schreiben möchte.»

Die beiden, die sich vom Studium kennen, haben das Handlungsgerüst auf einer gemeinsamen Wanderung entworfen. Philipp Spicher hat dann die einzelnen Kapitel geschrieben, Marco Koller hat daran weitergefeilt. «Er machte sehr gute Vorschläge, wie die Texte lebendiger werden.» Und als Abendredaktor habe Marco Koller auch Erfahrung darin, auf einer beschränkten Anzahl von Zeilen möglichst viele Beschreibungen unterzubringen. «Der Krimi ist in einem kooperativen Schreibprozess entstanden», so Philipp Spicher.

Sie ergänzen sich

Marco Koller sagt dazu: «Wichtig ist, dass man sich ergänzt. Poetisches Schreiben liegt mir überhaupt nicht. Dafür bin ich als Journalist geübt, Texte zu überarbeiten.» Und er sagt zur Zusammenarbeit: «Gut ist sicher, wenn man ungefähr den gleichen Humor hat.»

Denn die Geschichte der beiden ist durchaus auch etwas humoristisch gemeint – auf jeden Fall nicht todernst. «Der Sommerkrimi soll die Leserinnen und Leser schliesslich auch unterhalten», sagt Philipp Spicher.

Austauschjahr in Schweden

Der Entscheid, einen Krimi und nicht beispielsweise eine Liebesgeschichte zu schreiben, ist Philipp Spicher nicht schwergefallen. Er liest sehr gerne Krimis, vor allem von Autorinnen und Autoren aus dem Norden. «Das war der Grund, warum ich für mein Austauschjahr während des Kollegiums nach Schweden gegangen bin», sagt er. Die schwedische Literatur habe ihn geprägt und beeinflusst. Und das Austauschjahr im Norden sowieso: «Es war schön, einmal anderes zu erleben.» Die Leute, die Schule, das Schulsystem – alles sei anders gewesen als in Freiburg.

«Es war eine sehr wertvolle Erfahrung.» Noch heute, acht Jahre nach dem Austauschjahr, reist er regelmässig nach Skandinavien.

Gespannt auf Reaktionen

«Ich habe eigentlich niemandem erzählt, dass unsere Geschichte in den FN erscheint», sagt Philipp Spicher. «Nervös bin ich nicht – aber nun gespannt auf die Reaktionen.»

«Die dunklen Seiten interessieren mich mehr als fröhliche Geschichten.»

Philipp Spicher

Student und Krimiautor

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