Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on print

Tausende demonstrieren in Bern gegen Corona-Massnahmen des Bundes

Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on print

Das ist ein bezahlter Beitrag mit kommerziellem Charakter. Text und Bild wurden von der Firma Muster AG aus Musterwil zur Verfügung gestellt oder im Auftrag der Muster AG erstellt.

Tausende Gegnerinnen und Gegner der bundesrätlichen Corona-Politik haben sich am Samstag in Bern zu einer nationalen Grosskundgebung versammelt. Auf dem vollen Bundesplatz engagierten sich Rednerinnen und Redner für ein Nein an der Urne zum Covid-19-Gesetz.

Redner auf dem Bundesplatz sprachen sich unter anderem gegen das Covid-Zertifikat aus. Dies wurde von der Menge mit Jubel aufgenommen, wie eine Korrespondentin der Nachrichtenagentur Keystone-SDA berichtete.

Schon eine Stunde vor Kundgebungsbeginn hatten sich Hunderte Menschen auf dem Berner Münsterplatz zur Kundgebung eingefunden. Bald schon konnte der Platz die Teilnehmenden nicht mehr fassen. Um 13.30 Uhr zogen die Demo-Teilnehmenden, angeführt von mehr als hundert Trychlerinnen und Trychlern, auf die vorgegebene Route Richtung Bundesplatz.

Auch dieser war bereits zum Bersten voll, als noch immer mehrere Tausend Personen im Raum Münsterplatz zur Demo starteten. Zu grösseren Zwischenfällen kam es während des offiziellen Teils der Kundgebung nicht.

Die Polizei war mit einem Grossaufgebot präsent, sicherte die Marschroute ab und sorgte dafür, dass die Demonstranten nicht von ihr abwichen. In Stellung bereit standen in Nebengassen auch Wasserwerfer. Das Bundeshaus war mit einem Zaun vom Bundesplatz getrennt. Die Polizei sicherte die Zugänge.

Wirbel in der Szene

Die Kundgebung, für die das Aktionsbündnis Urkantone und die Freie Linke Schweiz verantwortlich zeichneten, war von der Stadt Bern bewilligt worden. Dies allerdings unter Auflagen: So sollten künftig unbewilligte Aufmärsche mit erheblichem Gewaltpotenzial, wie sie jüngst jeweils an den Donnerstagabenden stattfanden, unterbleiben.

Dass sich die Organisatoren der Grosskundgebung den Bedingungen der Stadt Bern fügten, sorgte in der Szene der Corona-Massnahmengegner für Diskussionen. Die Bewegung Massvoll etwa war offiziell nicht in Bern dabei und verteilte stattdessen an verschiedenen Orten der Schweiz Flugblätter.

In einschlägigen Chatforen war eine Spaltung der Szene befürchtet worden. Viele riefen daher zu Einigkeit und einer Teilnahme in Bern auf.

Viele Familien und Einzelpersonen

An der Kundgebung in Bern beteiligten sich äusserlich sichtbar organisierte Gruppierungen wie die Freiheitstrychler in ihren weissen Hemden. Daneben waren aber vorwiegend Einzelpersonen und Familien unterwegs, viele mit Transparenten und Fahnen. Die Szene der Corona-Massnahmengegner ist heterogen, aber teilweise auch mit rechtsextremem Gedankengut und Verschwörungstheorien durchzogen.

Nach dem Ende der offiziellen Kundgebung forderte die Berner Kantonspolizei die Leute auf, möglichst auf verschiedenen Routen abzureisen und vor allem in Richtung Bahnhof geduldig und rücksichtsvoll zu sein.

Im öffentlichen Verkehr kam es am Samstagnachmittag wegen der Grosskundgebung zu Behinderungen.

Bei einer Gegenkundgebung auf dem Helvetiaplatz waren etwa hundert vorwiegend junge Leute anwesend. Nach Angaben der Organisatoren waren es 150 Personen. Alle trugen Masken, wie ein Korrespondent von Keystone-SDA beobachtete. Es waren Transparente zu sehen mit Slogans wie «Bern bleibt schwurbelfrei». Die Organisatoren vom Solidarischen Bündnis Bern hatten zu dieser Kundgebung aufgerufen.

Kommentar (0)

Schreiben Sie einen Kommentar. Stornieren.

Ihre E-Mail Adresse wird nicht veröffentlicht. Die Pflichtfelder sind mit * markiert.

Mehr zum Thema