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Team Freiburg/FFV verliert in Murten

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Eigentlich hätte der FC Murten dieses letzte Heimspiel aufgrund der vielen Chancen haushoch gewinnen müssen, aber nebst den drei schön herausgespielten Toren trafen die Seeländer nicht weniger als fünf Mal die Torumrandung des ständig von seinen Vorderleuten im Stich gelassenen Goalies Loris Barras. Weil es beide Teams an diesem Freitagabend mit der Manndeckung nicht besonders genau nahmen, endete fast jeder Angriff mit einer gefährlichen Torchance. Die Gäste hatten es einzig der mangelnden Chancenauswertung der Murtner und einer riesigen Portion Glück zu verdanken, dass der Match eine Viertelstunde vor Schluss nochmals spannend wurde. Murten konnte nach dem 2:2 nochmals zusetzen und dank eines Freistosstores den Sieg noch in trockene Tücher bringen. Einmal mehr wurde dem Freiburger Nachwuchsteam in der Schlussphase die mangelnde Routine zum Verhängnis.

Ein Abstieg mit Ansage

Während andere Nachwuchsmannschaften aus der übrigen Schweiz ihre Teams in der 1. Liga Promotion oder mindestens in der 2. Liga regional haben, endet das Projekt Nachwuchsteam Freiburg nach drei Jahren im Fiasko der dritten Liga, wo jedoch die talentierten Jungs kaum mehr antreten werden. Im Moment suchen die Verantwortlichen in der Hauptstadt nach einer Lösung, wo man die Spieler mit den Jahrgängen 1996-98 nächste Saison unterbringen will (eventuell bei den Inter A). Der Abstieg des Teams des Trainerduos Rossier/Schafer ist jedoch nicht ein Produkt der gestrigen Niederlage gegen Murten, sondern hat sich seit längerer Zeit angebahnt. Auch in Murten gab es zwischendurch gute Spielzüge zu sehen, in den 90 Minuten erspielte man sich auch ein halbes Dutzend Möglichkeiten, aber die Dreierabwehr vor von Beginn weg gegen die gute Offensive des Siegers ständig überfordert. Punkte Einsatzwille durfte man der Mannschaft auch diesmal keinen Vorwurf machen, man holte auch dank dem Einwechselspieler Giovanni Bamba rasch einen 2:0-Rückstand auf, konnte dann aber in der Schlussphase die Angriffe nicht mehr richtig abschliessen. Und beim entscheidenden 3:2, als Nuno Lopes aus seitlicher Distanz die nahe Ecke traf, sahen Torhüter und Abwehr ein weiteres Mal in dieser Saison sehr schlecht aus.

Murten mit einem gelungenen Heimauftritt

Das Team von Neutrainer Patriot Gashi, der zuletzt viel Disziplin in die eigenen Reihen gebracht hatte–man spielt übrigens jetzt wieder mit den Nummer 1 bis 11 statt mit hohen Nummern von sogenannten Starspielern gewünscht–konnte zum Abschluss der Heimsaison nochmals eine gute und zügige Vorstellung abrufen. Besonders Freude machte das Angriffsspiel der jungen Seeländer Mannschaft, die zu mehr als einem Dutzend Torchancen kamen und gut und gerne ein halbes Dutzend Tore hätten schiessen können. Auch nach dem unglücklichen Ausgleich eine Viertelstunde vor Schluss, der wie das 2:1 nach einem Fehler in der eigenen Abwehr entstand, blieb man ruhig. Obwohl es für Murten eigentlich um nicht mehr viel ging, agierte man sportlich und fair und absolvierte diesen spielerisch guten Match bis zum Ende mit Vollgas. Nach Spielende wurden noch die beiden verdienten Spieler Bruno Gonçalves (geht als Trainer zum FC Domdidier) und Erwin Kaslevic (Rücktritt) verabschiedet.

 

 Murten – Team Freiburg 3:2 (2:0)

Prehl.–30 Zuschauer.Tore:22. Hoti 1:0. 45. Kastrati (Foulpenalty) 2:0. 64. Bamba 2:1. 75. Rodrigues 2:2. 79. Lopes 3:2.

FC Murten:Aeberhard; Freitas, Gonçalves, Kaslevic, Moser; Pignone, Kastrati, Quillet (77. Fornerod), Hoti; Iacazzi (90. Bartolomeu), Lopes (89. Ferreirinha).

Team Freiburg/FFV:Barras; Allegre, Knutti, de Graaf; Grumser; Aebischer, B. Rodrigues, Ademi ( 78. Mgglin), Bellitto (46. Weyermann); Mballa, Sery (52. Bamba).

Bemerkungen:Gelb-Rot: Weyermann (91.). Pfostenschüsse: Icazzi (37.), Moser (44.), Lopes (48.), Hoti (77. /90.).

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