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Technisch ausgeklügeltes Grablicht

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Das ist ein bezahlter Beitrag mit kommerziellem Charakter. Text und Bild wurden von der Firma Muster AG aus Musterwil zur Verfügung gestellt oder im Auftrag der Muster AG erstellt.

Untertitel: Moderne Technik macht auch vor dem Friedhof nicht Halt

Wenn früher ein verstorbenes Familienmitglied zuhause aufgebahrt wurde, brannte am offenen Sarg ein Öllicht. Dieses Öllicht wurde auch nach der Beerdigung noch während Tagen oder gar Monaten zuhause vor dem Bild des Verstorbenen unterhalten. Heute haben sich diese Armenseelenlichter auf den Friedhof verlagert.

Technik hält Einzug
auf dem Friedhof

Es war nur eine Frage der Zeit, wann diese Armenseelenlichter – früher einfache Kerzen oder Öllichter – von der modernen Technik eingeholt wurden. Die wichtigste technische Neuerung war der Windschutz. Oft wird auf den Gräbern eine Art Laterne errichtet, in welche das brennende Licht gestellt werden kann. Noch häufiger sind Kerzen, die schon als kleine Laterne gestaltet – und als Einwegartikel – im Handel angeboten werden.

Die Technik der Sonnenkollektoren ist heute schon so weit entwickelt, dass heute schon kleinste Installationen möglich sind. In bester Erinnerung sind noch die leuchtenden Schilfrohre auf dem Expogelände in Yverdon. In Fachkatalogen findet man denn auch schon solar betriebene Grablichter.
Vor kurzem wurde auf einem Urnen-Grab in Düdingen eine andere – umweltfreundliche – Variante eines Grablichtes installiert. Sie funktioniert nach dem System einer Petrollampe. Von aussen lässt sich dieses Licht nicht von einer üblichen Grablaterne unterscheiden. Unter der Grabplatte wird ein kleiner Brennstofftank installiert, in welchen ein verstellbarer Docht hinabreicht.
«Ich besuche das Grab meiner verstorbenen Gattin jeden Tag», erklärt der Mann, der dieses Öllicht einrichten liess. Er habe sich für dieses Licht-System nicht etwa aus Bequemlichkeit, sondern aus Umweltschutzgründen entschieden.
Er habe gesehen, wie viel Abfall mit den gewöhnlichen Grabkerzen anfalle. Statt jeden Tag die Grabkerze auszuwechseln muss er jetzt nur einmal pro Monat den Fünf-Liter-Tank nachfüllen – und erst noch mit natürlichem Pflanzenöl…

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