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Technische Ziele im Vordergrund

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Autor: frank stettler

Zum dritten Mal nimmt Lukas Hendry an einer WM teil. 2006 wurde er in Assen (Ho) Sechster im Weitsprung (5,81 m), 2007 in San Paulo (Bra) holte er Bronze (5,87 m). Die Selektion für die WM in Neuseeland sicherte sich der Düdinger im vergangenen August im Berner Neufeld, als er mit 5,89 Meter die geforderte B-Limite um einen Zentimeter übertraf.

Limiten angehoben

«Die Limiten sind höher als früher angesetzt. Dementsprechend wurden auch weniger Athleten als in früheren Jahren selektioniert», erklärt der 32-Jährige. «Damit will man verhindern, dass keine sogenannten Touristen an der WM teilnehmen können.» Der sehbehinderte Lehrer ist umso glücklicher über die Qualifikation, weil er ein bewegtes Jahr hinter sich hat. Im Januar hatte sich Hendry den Fuss gebrochen, mit Beat Bollinger kam ein neuer Trainer, zudem wurde er zum zweiten Mal Vater. «Es war in der Tat ein sehr bewegendes Jahr», so Hendry.

Seit Oktober 2009 arbeitet der Leichtathlet, der sich zurzeit nur auf den Weitsprung konzentriert, mit der Sportpsychologin Romana Feldmann zusammen. «Diese Unterstützung hat mir einiges gebracht. Ich gehe viel bewusster an meine dritte WM, abgeklärter und mental stärker.»

Muskelfaserriss auskuriert

Trainiert hat Lukas Hendry im Leistungszentrum Bern mit Bollinger, der seine Trainingspläne erstellt, und mit seinem Club, dem TSV Düdingen. Dies gestaltete sich nicht immer ganz einfach, da die Übungseinheiten der beiden Parteien nicht wirklich übereinstimmten.

Hendry hat sich für die WM in Neuseeland, welche ein Zwischenstopp für die Paralympics 2012 in London sein sollen, kein Rangziel gesteckt. «Vielmehr habe ich mir technische Ziele vorgenommen, um Druck von mir wegzunehmen. Ich will rhythmisch konsequent anlaufen, den Balken sauber treffen und eine stabile Flugphase erreichen. Welche Weite ich springen werde, ist schwierig zu sagen. Training und Wettkampf sind völlig verschieden.» Nicht mehr behindern sollte Hendry der Muskelfaserriss, den er sich Ende Dezember in Erfurt zugezogen hatte.

Nicht in Christchurch dabei ist übrigens Urs Kolly, der 2012 in London seine sechsten Paralympics bestreiten will.

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