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Teenager und das liebe Geld

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Ratgeber Erziehung

 

 

 

 

 

 

 Susanne Kurz

 

 Meine Kinder (11 und 14 Jahre alt) werden immer fordernder, was das Taschengeld angeht. Der monatliche Betrag sei viel zu tief und reiche nie für all die «unverzichtbaren» Dinge wie ein Smartphone. Wie kann ich solche Konflikte ums Geld vermeiden?

 

 Die wie von Ihnen treffend ausgedrückten «unverzichtbaren» Gegenstände und Unternehmungen wie Konzerte und Co. hinterlassen beim Kind häufig leere Taschen und veranlassen es zum Betteln bei den Eltern. Da Sie nicht bedingungslos für solche Zusatzausgaben aufkommen sollten, führt dies zwangsweise zu Frust bei beiden Parteien.

 

 Es ist wichtig, dass Jugendliche eigenes Geld zur Verfügung haben. Nur so können sie lernen, verantwortungsvoll damit umzugehen. Das bedeutet, dass sie lernen, zu sparen oder extra Leistungen zu erbringen, um zusätzliches Geld zu erhalten.

 

 Klare Abmachungen rund um das Thema Geld können konfliktmindernd und hilfreich sein. Überlegen Sie sich, für welche Ausgaben Sie zuständig sind, wie Essen, Hygieneartikel, Schulmaterial, die nötige Bekleidung, Fahrspesen und abgemachte Freizeitaktivitäten. Für zusätzliche Ausgaben muss das Kind mit seinem Taschengeld aufkommen, das je nach Haushaltsbudget variieren sollte. Vereinbaren Sie dementsprechend einen festen Betrag und klären Sie, wann und wie die Kinder den Betrag erhalten.

 

 Falls Sie gewisse Bedingungen für die Höhe des Taschengeldes stellen, zum Beispiel durch Mitarbeit im Haushalt, sollten Sie dies ebenfalls im Voraus festlegen, um späteren Unmut zu vermeiden.

 

 Helfen Sie Ihren Kindern auch dabei, einen Sparplan zu erstellen oder sich durch einen Teilzeitjob extra Geld zu verdienen. Erklären Sie, dass dies notwendig ist, wenn sie für extra Ausgaben wie Konzerte oder teure Elektrogeräte Geld zur Verfügung haben möchten. Zeigen Sie, vielleicht anhand Ihres eigenen Haushalt-Sparplanes, auf, wie man richtig sparen kann. Ihr gutes Beispiel und das rechtzeitige Hinleiten zum vernünftigen Umgang mit Geld sind zukunftsprägend für Ihre Kinder.

 M. Sc.Susanne Kurzist Psychologin und Mitarbeiterin des Familieninstituts der Uni Freiburg sowie der Fachstelle Triple P Schweiz, die ein Erziehungsprogramm für Eltern anbietet. Telefonberatung für Kinder, Jugendliche, Eltern, Paare und Einzelpersonen: Fr., 14 bis 16 Uhr: 026 300 73 57. Die Telefonberatung ist ein kostenloses Angebot des Familieninstituts der Uni Freiburg.

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