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Teilstück ist in Planung

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Teilstück ist in Planung

Umfahrungsstrasse Düdingen

Die Gemeinde Düdingen wird die Verkehrsprobleme noch eine Weile ertragen müssen: Die Umfahrungsstrasse wird nicht vor 2014 realisiert. Allerdings läuft die Planung, um das Teilstück zwischen Birch und Luggiwil möglichst bald zu verwirklichen.

Von IMELDA RUFFIEUX

Angesichts der anhaltenden Verkehrsprobleme im Dorfzentrum ist die Gemeinde Düdingen in den letzten Jahrzehnten mehrfach bei den kantonalen Behörden vorstellig geworden. Der Staatsrat hat dabei jeweils Verständnis gezeigt, aber auch nie einen Hehl daraus gemacht, dass das Projekt einer Umfahrungsstrasse nicht zuoberst auf der Prioritätenliste steht. Frühestens 2014 – nach der Realisierung der Umfahrungsstrasse Bulle und der Poyabrücke – könnte das Vorhaben umgesetzt werden.

«Relativ dringend»

Welche der beiden Varianten, die von einem Führungsausschuss studiert worden sind, schlussendlich umgesetzt wird, soll erst 2010 entschieden werden. Dann sind unter anderem auch die Auswirkungen der Poyabrücke bekannt. Ein Teilstück der Umfahrung – die Strecke zwischen Industriezone Birch und Luggiwil – stuft der Kanton im Zusammenhang mit der Realisierung der Arbeitszone von kantonaler Bedeutung im Birch als «relativ dringend» ein.

Wie Roman Grossrieder, ressortverantwortlicher Gemeinderat von Düdingen, erklärte, hat die Gemeinde beim Kanton insistiert, um einerseits die Probleme mit der Ortsdurchfahrt zu lösen, andererseits die Erschliessung der Industriezone sicherzustellen. Nach einem Treffen mit dem Baudirektor, Staatsrat Beat Vonlanthen, wurde nun eine Arbeitsgruppe eingesetzt, um die Planung für dieses Teilstück voranzutreiben. Gemäss Roman Grossrieder soll bis Mitte Mai, Anfang Juni Klarheit über das weitere Vorgehen geschaffen werden. Dann wird voraussichtlich auch bekannt, wann der entsprechende Kredit vor den Grossen Rat kommt.

Zwei Varianten

Aufgrund eines Postulates der Grossräte Markus Bapst und Armin Hayoz (beide CVP, Düdingen) wurde vor rund drei Jahren ein so genannter Führungsausschuss eingesetzt. Dieser hat Varianten für eine Entlastungs- und Umfahrungsstrasse geprüft:
l Entlastungsstrasse (V1): Sie führt mit einer rund 220 Meter langen Brücke auf der Dorfseite der Autobahn über den Horiabach, entlang der Bonn- und Industriestrasse zur heutigen Autobahnauffahrt und anschliessend durch Birch nach Luggiwil. Alternativ wird zudem der Halbanschluss von und nach Freiburg in den Raum Ottisberg versetzt.
l Umfahrungsstrasse (V2): Sie quert bei Ottisberg die Autobahn auf der bestehenden Brücke, dreht anschliessend gegen Osten, überquert den Horiabach mit einer 290 Meter langen Brücke und führt über die Luggiwilbrücke nach Luggiwil. Die Variante schliesst ausserhalb von Birch an die neue Zufahrt zur heutigen Autobahnauffahrt an. Alternativ wird zudem der Vollanschluss in den Raum Ottisberg versetzt.

Der Führungsausschuss kommt zum Schluss, dass die Variante V1 eine Vorrangstellung einnimmt. Sie sei kostengünstiger und umweltschonender, heisst es im Bericht des Staatsrates.

Ortsdurchfahrt wird neu gestaltet

Trotzdem wird angeregt, die Machbarkeit beider Streckenführungen durch die Aussscheidung von reservierten Zonen langfristig zu sichern. Bei den ebenfalls empfohlenen Studien zur Umgestaltung der Ortsdurchfahrt ist die Gemeinde Düdingen bereits an der Arbeit: Die Gemeindeversammlung hat der Valtraloc-Studie im Grundsatz zugestimmt, eine erste Etappe wird bereits umgesetzt.

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