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Tempo-30-Zonen in Kerzers aufgelegt

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An verschiedenen Orten in der Gemeinde Kerzers stehen zurzeit TCS-Info-Radargeräte. Sie zeigen den Vorbeifahrenden ihr Tempo an und wirken zu Schuljahresbeginn präventiv. Aber sie haben auch einen praktischen Nutzen. Denn kürzlich hat Kerzers ein Konzept für die Einführung von Tempo-30-Zonen öffentlich aufgelegt. Und die mobilen Geschwindigkeitsmessungen geben Hinweise auf das Fahrverhalten der Automobilisten an bestimmten Stellen.

Die angedachten Zonen sind Teil des Verkehrsberuhigungskonzepts der Gemeinde. Bisher existiert mit dem Herresrain erst eine Tempo-30-Zone in Kerzers. Ein Vorprojekt zeigt, wo Tempo-30-Massnahmen denkbar sind und inwiefern sie nützlich wären. Es nennt konkret vier Abschnitte, die die Gemeinde Kerzers als mögliche Tempo-30-Zonen vorsieht: Wolfberg, Kreuzberg, Bahnhofstrasse/Bahnhofplatz und Steindleren. Das Vorprojekt spricht auch die möglichen Massnahmen an, die für die Umsetzung nötig wären: Eingangstore zum Beispiel, Verengungen, Poller und weitere Markierungen. Für die vier angedachten verkehrsberuhigten Zonen budgetieren die Experten Ausgaben in der Höhe von 220 000 Franken, wobei die Hälfte für die Zone Wolfberg vorgesehen ist. In speziellen Bereichen – namentlich um Schulen und Pflegeheime – sollen mit Rücksicht auf Kinder und ältere Menschen Fussgängerstreifen eingeplant werden – obschon diese in Tempo-30-Zonen nicht üblich sind.

Mehrere neuralgische Punkte

Neben den Tempo-30-Zonen sind aus Sicht der Gemeinde weitere bauliche Massnahmen nötig und möglich. Als neu­ralgische Punkte definieren die Experten das Gebiet zwischen Murtenstrasse und Vordere Gasse sowie zwischen Vordere Gasse/Fräschelsgasse. Auch dort wären Tempo-30-Zonen hilfreich, so die Studie. Besonderer Aufmerksamkeit bedürfe der kurze Abschnitt Herresrain, der als Ausweichroute genutzt werde und auf dem hohe Geschwindigkeiten und viel Verkehr verzeichnet wurden. Vorgesehen sind des Weiteren Einzelmassnahmen wie die Sicherung des Fussgängerlängsstreifens in der Hinteren Gasse als Ersatz für das fehlende Trottoir sowie punktuelle Vorkehrungen.

De Lebensqualität der Quartierbewohner und die Sicherheit der schwächeren Verkehrsteilnehmer stehe im Vordergrund, betont die Gemeinde. Das Vorprojekt hält zudem fest, dass Tempo-30-Zonen zu höherer Sicherheit und einer Reduktion der Unfallwahrscheinlichkeit sowie der Folgen im Fall eines Unfalls führe.

Die Pläne liegen bis 18. September öffentlich auf. Das Dossier kann auf der Gemeindeverwaltung und beim Oberamt eingesehen werden. Die weiteren Schritte seien die detaillierte Planung und Kostenaufstellung für die Einrichtung der Tempo-30-Zonen sowie die nötigen administrativen Massnahmen.

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