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Teures Pflaster

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Teures Pflaster

Autor: Imelda Ruffieux

In Schmitten ist die Gwattstrasse im Sommer in eine Tempo-30-Zone umgewandelt worden. Bodenschwellen, Eingangstore und Markierungen machten den Autofahrer darauf aufmerksam, dass hier der Langsamverkehr den Vortritt hat. Fuss-gängerstreifen und Bodenschwellen wurden im Gegenzug dazu entfernt. Weitere Quartiere sollen folgen. Ein Musterbeispiel für eine Verkehrsberuhigung. Doch es braucht eine gewisse Angewöhnungszeit: Anfang Oktober forderten einige Eltern, dass die Zebrastreifen aus Sicherheitsgründen wieder angebracht werden.

Zwei Rückweisungen

Gar keine Chance hatte Tempo 30 in Düdingen. Anfang November wurde die Einführung an den Gemeinderat zurückgewiesen. Am Ende waren es vor allem die Kosten (650 000 Franken), welche die Vorlage zum Kippen brachten. Auch in Überstorf wurde ein Projekt für verkehrsberuhigte Strassen auf der Albligenstrasse wegen der hohen Kosten von 1,85 Millionen Franken zurückgewiesen. Glücklicher ist man da in Bundtels. Dort wurde die 1,25 Kilometer lange Fusswegverbindung vom Weiler ins Dorf im Juni fertiggestellt. Das Projekt kostete knapp eine halbe Million Franken.

Auf gutem Weg ist die Arbeitszone Birch in Düdingen, von der sich die Verantwortlichen mittel- bis langfristig rund 2000 Arbeitsplätze erhoffen. Die Grob- und Feinerschliessung für 6,8 Millionen Franken wurde Ende Oktober abgeschlossen. Noch nicht spruchreif ist hingegen das Projekt einer Umfahrungsstrasse in Düdingen. Dort ist man noch im Status Vorstudie.

Zweimal Hochwasserschutz

Mit dem Bau der neuen Strassenbrücke unterhalb des Tunnels Chrummatt in Flamatt hat die erste Etappe eines mehrstufigen Hochwasserschutzprojekts begonnen. Allein die erste Etappe kostet 4,6 Millionen Franken. Um Hochwasserschutz ging es auch in Schwarzsee, wo die Hürlinenbachbrücke als letzter Teil eines Sanierungsprojekts von total rund 3,6 Millionen Franken neu gebaut wurde.

In Heitenried gingen die Verkehrsvorlagen an der Gemeindeversammlung vom April durch: 50 neue Parkplätze im Dorfzentrum, Schwellen auf der Gemeindestrasse Niedermuhren-Schürgrabe und ein Trottoir zum Quartier Spisi wurden bewilligt.

Zweimal warten

In Plasselb verzögert sich die zweite Sanierungsetappe der Sageboden-Strasse wegen einer Einsprache. Die Gemeindeversammlung hat im März ein Kostendach von 2,5 Millionen Franken bewilligt. Als kleinen Ausgleich gibt es seit letztem Sommer einen neuen Wanderweg entlang der Ärgera.

Auch Plaffeien wartet und zwar auf einen Entscheid des Kantons, die stark sanierungsbedürftige Strasse Zollhaus- Sangernboden wieder ins Netz der Kantonsstrassen aufzunehmen und so die Umklassierung vor 13 Jahren rückgängig zu machen. Denn auf Berner Boden ist die Verbindung immer noch Kantonsstrasse.

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