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Theater um Identität und Vorurteile

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Das Stück «Geächtet» («Disgraced») ist 2013 in New York erschienen und erhielt den Pulitzer-Theaterpreis; in Deutschland wurde es 2016 als «bestes ausländisches Stück des Jahres» ausgezeichnet. Geschrieben hat es der amerikanische Schriftsteller und Theaterschauspieler Ayad Akhtar, der als Sohn pakistanischer Einwanderer in Milwaukee aufgewachsen ist. Ein Sohn pakistanischer Einwanderer ist auch seine Hauptfigur Amir Kapoor. Dieser arbeitet als Anwalt in einer renommierten jüdischen Kanzlei in New York. Mit seiner Frau, der Amerikanerin Emily, lebt er in einem schicken Loft in der Upper East Side von Manhattan. Sein Leben scheint in bester Ordnung, seine Strategie heisst Assimilation. Für ihn ist dies gleichbedeutend mit der Abkehr von seinen islamischen Wurzeln, während gleichzeitig seine weisse Ehefrau die islamische Kultur für sich entdeckt.

Bei einem Abendessen mit Freunden kommt es zu einer Diskussion über religiöse Traditionen. Amir warnt vor der Gewaltbereitschaft der Muslime, die ihre Frauen schlügen – und bekennt gleich darauf, dass ihm die Anschläge auf die Twin Towers gefallen hätten. «Der nächste Anschlag wird vermutlich von einem verübt, der so aussieht wie ich», meint er nur halb im Spass. Integrierter amerikanischer Bürger oder heimlicher Dschihadist? Welche Kräfte werden die Demütigungen von heute oder die Glückserlebnisse von morgen in ihm wecken?

Das Stück, das virtuos mit aktuellen Fragen rund um Identität und Vorurteile spielt, ist am Mittwoch bei «Theater in Freiburg» zu sehen, gespielt vom Tourneetheater Thespiskarren.

cs

Equilibre, Freiburg. Mi., 31. Oktober, 19.30 Uhr.

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