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Theaterkrimi um Mord und Frauenhandel

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Krimis in Buchform oder am Fernsehen sind beliebt als spannende und intelligente Unterhaltung. Doch funktioniert das auch am Theater? Der englische Dramatiker Simon Stephens (Jahrgang 1971) und das Landestheater Tübingen meinen Ja und treten mit dem Stück «Three Kingdoms» den Beweis an. Stephens hat sein Mafia-Drama 2011 geschrieben und damit grosses Aufsehen erregt. Es geht um den Mord an einer Prostituierten, um Frauenhandel, Pornografie und organisierte Kriminalität. Das Stück spielt in England, Deutschland und Estland, und als wäre das noch nicht genug, ist es auch auf Englisch, Deutsch und Estnisch verfasst.

Alles beginnt mit dem Kopf einer Frauenleiche, der in London aufgefunden wird. Detective Ignatius Stone und Detective Inspector Charlie Lee nehmen die Ermittlungen auf. Diese führen sie nicht nur nach Deutschland und Estland, sondern immer mehr auch in die eigenen inneren Abgründe.

Der Teufel in uns allen

Entstanden ist das Stück als Kooperation von Theaterhäusern in London, München und Tallinn. Jetzt hat sich das Landestheater Tübingen des Stoffs angenommen und diesen unter der Regie von Stefan Rogge auf die Bühne gebracht. Am Mittwoch ist die Inszenierung bei «Theater in Freiburg» im Equilibre zu sehen.

 Simon Stephens hat «Three Kingdoms» geschrieben, weil er Krimis liebt–und weil er hinter die Fassaden der Menschen schauen wollte. «Ich wollte ein Stück schreiben, das davon ausgeht, dass der Teufel möglicherweise in uns allen steckt», so der Autor. «Dass wir Jahre damit verbringen können, das Böse zu suchen, um dann festzustellen, dass wir es die ganze Zeit selber waren. Gut und Böse haben exakt das gleiche Gesicht. Das Hinterfragen und Untergraben moralischer Gewissheiten ist das Herz des Stücks.»

Equilibre,Freiburg. Mi., 6. November, 19.30 Uhr. Vorverkauf bei Freiburg Tourismus (Telefon 026 350 11 00).

«Gut und Böse haben exakt das gleiche Gesicht.»

Simon Stephens

Autor von «Three Kingdoms»

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