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Theatersaal nimmt Formen an

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Kredit für die Architekturwettbewerbe vom Generalrat genehmigt

Autor: Von MURIELBOWIE

Der Generalrat von Freiburg befürwortete gestern für die Theaterstudie und den entsprechenden Wettbewerb einen Kredit von 301000 Franken. Für den Raum für zeitgenössische Kunst bewilligte er 180000 Franken. Auch die Casino-Frage steht damit in engem Zusammenhang. Nicole Zimmermann, Kulturchefin der Stadt Freiburg, bestreitet aber, dass die Realisation nur durch die Casino-Gewinne möglich ist: «Das Theater kommt auch, wenn wir keine Konzession erhalten.» Philippe Wandeler, CSP-Generalrat, möchte jedoch sichergehen, dass die finanziellen Mittel gewährleistet sind, auch was die Führung der neuen kulturellen Räume nach der Realisierung betrifft, was gemäss Hochrechnungen an die zwei Millionen kosten wird. Prosper Dombele (SP) wies zudem darauf hin, dass schon das Podium in Düdingen besteht und daher der Bau von zwei Anlagen vielleicht gar nicht unbedingt nötig wäre: «Ich glaube, die Stadt hat zu hohe Vorstellungen», wie er ausführte.

Theatersaal wird im Juli ausgeschrieben

Ausserdem stehen die Mitglieder der Jury schon fest, die von Gemeinderat Claude Masset präsidiert wird. Zusätzlich ist auch Gemeinderätin Nicole Zimmermann, Patricia Piccard, welche die Gemeinden Givisiez, Granges-Paccot und Corminboeuf repräsentiert, sowie Markus Baumer, der neue Kulturbeauftragte der Agglomeration, und ein Vertreter aus Villars-sur-Glâne mit von der Partie. Der zweite Wettbewerb ist für den August vorgesehen, wie Catherine Rouvenaz, die Präsidentin der Kulturkommission erklärte. Auch Thierry Steiert, Mitglied der Finanzkommission, ist überzeugt, dass die kulturellen Institutionen wichtig für die Stadt sind. Dennoch erinnerte er die Anwesenden daran, dass es auch andere Arbeiten zu finanzieren gilt, wie die Schule im Schönberg, das Bermuda-Dreieck und den Werkhof. Gilles Bourgarel (Grüne) schlägt vor, dass eine Spezialkommission eingesetzt werden soll, die nicht nur aus Politikern, sondern auch aus Kulturprofis besteht.

Medizinisch-soziale Dienste: Statuten angenommen

Die veränderten Statuten des Gemeindeverbandes des Saanebezirks betreffend der medizinisch-sozialen Dienste wurden vom Generalrat deutlich angenommen, nachdem auch schon der Grossteil der anderen Gemeinden zugestimmt hatte. Nur sechs der 27 Gemeinden haben die Änderungen abgelehnt. Die neuen Statuten betreffen in erster Linie eine differenziertere Aufteilung der Kosten auf die Gemeinden und den Verzicht auf einige bereits definierte Ziele. Polizeidirektor Jean Bourgknecht empfahl dem Generalrat die Annahme zugunsten der kleineren Gemeinden, die dadurch weniger tief in die Tasche greifen müssen, nehmen sie doch diese Dienste seltener in Anspruch. Für Freiburg werde dadurch kein grosser Nachteil entstehen, so der Polizeidirektor.

Buslinie zwischen Kantonsspital
und Guinzet

SP-Generalrat Prosper Dombele forderte in einem Antrag die Erschliessung des Guinzets durch eine Busverbindung zum Kantonsspital. Der Gemeinderat hat diesen Vorschlag überprüft und betont im Bericht: «Dieser Vorschlag ist nicht neu, musste aber in der Vergangenheit wiederholt abgelehnt werden.» Dennoch legte der Gemeinderat den Vorschlag der Cutaf vor. Und es ist jetzt schon bekannt, dass der Verkehrsverbund die Linie Musy-Windig für das nächste Jahr im Rahmen der neuen Fahrpläne über das Guinzet umleiten wird.

Sicherheit in Freiburg

In ihrem Antrag hatte die kürzlich zurückgetretene Generalrätin Monika Thiébaud-Bachmann (CVP) verlangt, die Mittel für die Erhöhung der Sicherheit in der Stadt Freiburg zur Verfügung zu stellen. «Der verstärkten Aggressionsbereitschaft und Kriminalität in Freiburg muss unbedingt Einhalt geboten werden», ist die mitunterzeichnende CVP-Generalrätin Dominique Nouveau Stoffel überzeugt. Philippe Wandeler meint dazu: «Wir sind hier nicht in Rio de Janeiro. Sicherheit ist subjektiv. Ich glaube nicht, dass in Freiburg derartige Massnahmen nötig sind.» Der Antrag wurde von einer knappen Mehrheit angenommen.

Im Weiteren schlug der FDP-Generalrat Jean-Pierre Wohlhauser vor, einen Car-Parkplatz im Stadtzentrum zu erstellen. Auch dieser Antrag wurde dem Gemeinderat zur genaueren Prüfung überwiesen.

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