Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on print

+ Theres Bapst-Pürro, Plasselb

Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on print

Das ist ein bezahlter Beitrag mit kommerziellem Charakter. Text und Bild wurden von der Firma Muster AG aus Musterwil zur Verfügung gestellt oder im Auftrag der Muster AG erstellt.

Theres Bapst-Pürro erblickte am 28. April 1939 als drittes und letztes Kind der Eltern Dominik und Marie Pürro-Sidler das Licht der Welt. Der Bauernhof im Bühl, später derjenige auf der Egg ob Plaffeien, bildeten den Rahmen ihrer Kinder- und Jugendjahre. Lebensfreude und Lebenswille, gepaart mit viel Humor, gehörten seit früher Kindheit zu ihrer Person. In Josef Bapst aus dem Schwarzseetal fand Theres den lieben, gleichgesinnten Partner. Im Frühling 1964 heirateten die beiden und zogen auf ein Pachtgut im Eichholz. Die Geburt der Söhne Heribert und René, in den Jahren 1965 und 1968, erfüllte die jungen Eltern mit Glück und Dankbarkeit.1970 übernahm die Familie das Heimwesen der Pfarrei Plasselb in der Gansmatte. 22 Jahre wirkte Theres im Vorstand der Landfrauen, sieben davon als Kassierin und 15 als engagierte Präsidentin.1986 erfolgte ihre Wahl in den Pfarreirat von Plasselb, sie war verantwortlich für die Seelsorge. Dieses Amt übte sie zwölf Jahre lang mit Herzblut aus. Die Jugendlichen ins Pfarreileben einzubeziehen, war ihr ein wichtiges Anliegen. 1989 besuchte Theres den Kurs «Wachen und Begleiten von Sterbenden». Seither hat sie als Aktivmitglied der Wabe an manchem Sterbebett im Spital oder zu Hause gewacht.Sehr am Herzen lagen Theres die Aktivitäten der Vinzenzkonferenzen. Die Sektion Plasselb verliert in ihr ein stets einsatzbereites Mitglied und der Ortsrat Deutschfreiburg seine Kassierin. Fehlen wird sie zudem in der Behinderten-Betreuergruppe Plaffeien und Umgebung. Diese verschiedenen Tätigkeiten brachten Theres immer wieder in Kontakt mit benachteiligten Mitmenschen. Ihnen zu helfen, bedeutete für sie kein «Müssen», sondern ein «Dürfen». Bei der jährlichen Sammlung für «Cartons du coeur» stand sie an vorderster Front. Sie wusste, dass Freiwilligenarbeit heute mehr denn je notwendig ist.Schicksalsschläge wie etwa der Tod lieber Angehöriger oder ihre Brustoperation mit den anschliessenden Chemotherapien hat Theres still und tapfer ertragen. Zum hl. Antonius in der Buchenkapelle hatte sie eine besondere Beziehung. Ihm hat sie manche Sorge anvertraut. Kraft fand sie immer auch bei ihrer Familie, die ihr Wirken jederzeit bejahte und unterstützte. Das Bauernhaus der Familie ihres Sohnes zu überlassen und sich im benachbarten Chalet einzurichten, bereitete ihr keine Mühe. Sie genoss die Zweisamkeit mit ihrem Josi und freute sich am Heranwachsen ihrer vier Enkelkinder.Ein Streifschlag letzten Frühling, von dem sie sich allerdings recht gut erholte, liess Theres bedenklicher werden. Gegen die am 31. Juli plötzlich eingetretene Hirnblutung hatten die Ärzte leider keine Macht. Theres verstarb an deren Folgen am 7. August 2007. Eing.

Mehr zum Thema