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Thomas Philipona, Tentlingen

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Das ist ein bezahlter Beitrag mit kommerziellem Charakter. Text und Bild wurden von der Firma Muster AG aus Musterwil zur Verfügung gestellt oder im Auftrag der Muster AG erstellt.

Thomas Philipona wurde als drittes von vier Kindern im Januar 1966 in der Stersmühle bei Tentlingen geboren. Schon als Kind erzählte er jedermann, der es wissen wollte, dass er Töffmech werde. Diesen Traum hat er dann auch realisiert. Schon einige Jahre nach seiner Lehre als Motorrad- und Fahrradmechaniker eröffnete er in Tentlingen sein eigenes Geschäft. Er betrieb es mit Leidenschaft sechs Tage pro Woche und 51 Wochen pro Jahr. Das Atelier entwickelte sich mit den Jahren zu einem regelrechten Treffpunkt für seine zahlreichen Kollegen, welche nach der Arbeit in der Regel noch schnell bei ihm vorbeikamen, um über Gott und die Welt und die Freuden und Leiden des Alltags zu sprechen.

Sein Flair für die Mechanik führte immer wieder zu fast legendären Konstruktionen. Schon im Kindesalter betätigte er sich als Flugzeugkonstrukteur in den Fussstapfen von Otto von Lilienthal. Seine Themenwagen für das Grümpelturnier und seine aus einem Scooter gebaute Motorkarrette sind bis heute unvergesslich. Er verhalf auch mehreren Oldtimern zu neuem Leben.

Thomas Philipona entwickelte schon sehr früh eine Leidenschaft für den Sport bei dem er sich auch gerne und erfolgreich mit anderen mass. Es begann zuerst motorisiert mit Motocross, dann mit Supermotard und Jetski. Vor etwa 25 Jahren entdeckte er dann auch die Fortbewegung aus eigener Muskelkraft. Es verging fast kein Tag, an dem er nicht die eine oder andere sportliche Tätigkeit ausübte: Schwimmen, Mountainbike, Strassenvelo, Boxen, Schneeschuhlaufen, in letzter Zeit vermehrt auch Joggen. Wenn es die Zeit oder das Wetter nicht zuliessen, spulte er seine Kilometer vor dem Fernseher bei einer Dokumentarsendung ab. Daneben interessierte er sich für Naturwissenschaften und Geschichte. Seine ehemaligen Lehrer würden staunen, wenn sie wüssten, wie viele Sachbücher er verschlang.

Thomas Philipona lebte materiell sehr bescheiden. Den einzigen Luxus, den er sich gönnte, war jährlich eine Woche Veloferien mit Kollegen. Während seiner letzten in der Osterwoche erlitt er am 17. April 2019 bei einem Pausenhalt einen Herzinfarkt. Er konnte trotz sofortiger Hilfe nicht mehr reanimiert werden.

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