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Tiefere Ausgaben dank Synergien

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Die Zusammenführung des Pflegeheims des Saanebezirks in Villars-sur-Glâne mit der Ambulanz Saane und der Stiftung Hilfe und Pflege zu Hause trägt erste Früchte. Am Mittwoch präsentierte Oberamtmann Carl-Alex Ridoré das erste Budget des Gesundheitsnetzes Saane – wie die früheren medizinisch-sozialen Dienste des Saanebezirks neu heissen. Die Delegierten der Mitgliedsgemeinden nahmen das im Vergleich zu den Vorjahren schlankere Budget mit Genugtuung zur Kenntnis. Denn es bedeutet, dass die Gemeinden auch weniger zur Kasse gebeten werden. Die Ausgaben sinken seit geraumer Zeit: 2013 betrug das Budget 7,2 Millionen Franken, für das Jahr 2017 sind noch 6,2 Millionen Franken veranschlagt. «Entgegen den Befürchtungen bei der Gründung des Gesundheitsnetzes konnten wir dank neuer Synergien das Budget weiter reduzieren, ohne bei den Leistungen kürzen zu müssen», sagte Ridoré, der den Gemeindeverband ­präsidiert.

Pflege zu Hause oder im Heim

Zufrieden stellte er auch fest, dass das Gesundheitsnetz bereits im Einklang mit dem neuen kantonalen «Senior plus»-Gesetz funktioniere. In diesem Sinne wurden 2016 im Bereich Hilfe und Pflege zu Hause 400 zusätzliche Stellenprozente geschaffen. 2017 werden es nochmals 420 Stellenprozente sein. Auf die Frage des Delegierten Jacques Crausaz (Gibloux), wie lange noch neue Stellen geschaffen würden, meinte Ridoré: «Darin besteht just der Paradigmenwechsel, den wir mit dem neuen Gesundheitsnetz vollzogen haben. Die alten Menschen sollen so lange wie möglich zu Hause bleiben können. Nur so können wir Kosten bei den Pflegeheimen einsparen.» Dennoch werden auch in diesem Bereich längerfristig Ausgaben auf die Gemeinden zu kommen. Das lässt sich aus einer demografischen Studie herleiten, die das Gesundheitsnetz zusammen mit dem ­OS-Verband Saane-Land/oberer Seebezirk durchführen liess. Mehrausgaben für Pflegeheime werden zudem im erstmals erstellten Finanzplan des Gesundheitsnetzes ersichtlich. Die Belastung der Verbandsgemeinden wird von 18,4 Millionen Franken im Jahr 2017 auf 23,3  Millionen Franken im Jahr 2021 steigen. Ins Gewicht fällt dabei die Integration der Kommission für Pflegeheime des Saanebezirks (Codems) in das Gesundheitsnetz im Jahr 2018. Über den Finanztopf der Codems läuft unter anderem die Finanzierung der Erweiterung des Pflegeheims Les Martinets in Villars-sur-Glâne, des Pflegeheims in der Gemeinde Gibloux und des Pflegeheims Le Manoir in Givisiez.

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