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Tiefere Hürden bei der Wohnungssuche

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Sozialhilfebezüger sollen bei der Wohnungssuche gegenüber anderen Personen nicht benachteiligt sein. Diese Idee steht hinter einem Abkommen, das Freiburger Sozialdienste mit Immobilien-Organisationen abgeschlossen haben. Gestern ist diese Vereinbarung in Kraft getreten.

Das Massnahmenpaket umfasst vier Punkte und regelt eine Garantie für den Mietzins, das Depot beim Mietantritt, die reibungslose Übergabe von einem Sozialdienst zum anderen und ein einheitliches Formular für die Beanspruchung dieser Leistungen.

Mietzinsgarantien bei Sozi­al­hilfebezügern gab es bisher schon. Allerdings unterschieden sich die Verfahren und Regelungen von einem Sozialdienst zum anderen. Nun gilt für den ganzen Kanton Freiburg ein einheitliches System. Die Sozialhilfebezüger erhalten so Chancengleichheit bei der Wohnungssuche und einen besseren Schutz vor Kündigungen; die Vermieter haben dafür Gewissheit, dass der Mietzins auch bezahlt wird. Wenn ein Sozialhilfeempfänger seine Miete nicht bezahlt, kann sich der Vermieter direkt an den Sozialdienst wenden.

Das neue Abkommen kommt die öffentliche Hand nicht teurer zu stehen, sagte Staatsrätin Anne-Claude Demierre (SP) an der gestrigen Medienkonferenz: «Das System kostet nicht mehr, aber es funktioniert besser.»

Sozialhilfebezüger müssen im Kanton pro Jahr etwa 40 Millionen Franken an Miete bezahlen. Rund die Hälfte dieser Kosten werden von Sozialdiensten finanziert. Etwa 400 Personen sind in dieser Situation.

Die neue Regelung erleichtert es den Sozialdiensten auch, sich wieder von Mietzinsgarantien zu befreien, wenn die Betroffenen finanziell erneut selbständig werden. Eine solches Abkommen zwischen allen Beteiligten ist für die Westschweiz eine Premiere.

uh

Bericht Seite 3

«Das neue System mit Mietzinsgarantien kostet nicht mehr, aber es funktioniert besser als bisher.»

Anne-Claude Demierre

Gesundheits- und Sozialdirektorin (SP)

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