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Tierpfad – ein Erlebnis für alle Sinne

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Zweite Auflage des Tierpfades Tafers bringt thematische Vertiefung

«Wir wollen die Leute machen, für die Beziehung zwischen Mensch und Tier», erklärt Andrea Käser im Gespräch mit den Freiburger Nachrichten. «Auf dem Tierpfad erfahren Sie mit allen Sinnen, mit Spiel und Spass, auf lustvolle Weise so manches über die Sinne von Mensch und Tier», heisst es denn auch im Flugblatt zur Veranstaltung. Von Mai bis Oktober werden die Sinne – Riechsinn, Geschmackssinn, Tastsinn, Hörsinn und Sehsinn – «beleuchtet».

Gutes Echo und Unterstützung

Die mündlichen Rückmeldungen, welche das OK im letzten Jahr bekommen hat, waren durchwegs positiv. «Letztendlich war dieses Echo dafür ausschlaggebend, den Tierpfad weiterzuführen. Das Bedürfnis für einen Tierpfad ist da. Wenn auch der finanzielle und zeitliche Aufwand für uns sehr gross ist. Um die Kosten gering zu halten, machen wir natürlich sehr viel in ehrenamtlicher Eigenleistung. Beispielsweise kopieren wir das Programm selber, anstatt ein Programmheft bei einer Druckerei in Auftrag zu geben», erklärt Andrea Käser. Um aber zumindest die Materialkosten zu decken, wird heuer Eintritt verlangt. Aber die 10 Franken für Erwachsene und 5 Franken für Kinder (ab 4 Jahren) sind gerechtfertigt, sind doch Wettbewerb, Material, Preise und verschiedene Attraktionen inbegriffen. Einzig die Verpflegung unterwegs kommt speziell dazu.

«Wir dürfen auch heuer wieder mit der Unterstützung der Gemeinde Tafers rechnen. Der Gemeinderat steht nach wie vor hinter dem Projekt Tierpfad», führt Andrea Käser aus. Zudem wollen die Initiantinnen auch beim Kanton vorstellig werden. Ausserdem laufen noch die Abklärungen, ob die Schulen über die Erziehungsdirektion angesprochen werden können oder nicht.
Das Budget des sechsteiligen Tierpfads beziffert Andrea Käser mit 109000 Franken. «Die Fixkosten belaufen sich auf 20 bis 30000 Franken. Die ehrenamtliche Arbeit von Kindern und Erwachsenen (vor allem bei der Postenbetreuung) berechnen wir mit rund 80000 Franken», führt sie weiter aus. Dieses Jahr streben die Organisatorinnen eher eine Mitfinanzierung durch Spenden statt Sponsoring an, da die Werbung eher diskret ausfallen soll. «Ich möchte es an dieser Stelle nicht verpassen, den vielen freiwilligen Mitarbeitern für ihren Einsatz herzlich zu danken. Besonderer Dank gilt auch Tierarzt Martin Ott, der sich persönlich für das Projekt einsetzt.»

Positive Bilanz der ersten Ausgabe

Die sechs Tierpfad-Wochenenden im vergangenen Jahr (jeweils Samstag und Sonntag) hatten rund 500 Besucher angelockt, erklärt Andrea Käser im Gespräch mit den FN. Wenn man bedenkt, dass eines dieser Wochenenden total verregnet war, kommt man auf einen Durchschnitt von 100 Besuchern pro Wochenende.

Nach den Erfahrungen des letzten Jahres – der Samstag war eher schwach besucht – wird der Tierpfad heuer «nur» noch am Sonntag zwischen 10 und 16.30 Uhr durchgeführt. Im Gegenzug bieten die Organisatorinnen jedoch für Gruppen und Schulklassen auch Wochentage für den «tierischen Erlebnispfad» an (vgl. Daten im Anhang).

Der andere Bildungsweg

Die sechs Posten geben jeweils spezifisch für das Hautpthema (einer der fünf Sinne) eine Einstimmung, Spielereien und Überraschungen, Tests oder Versuche, Illusionen, Aufklärung und Information sowie praxisbezogene Umsetzung und einen spielerischen Ausklang.

Wichtig ist, dass jeder Posten mit mindestens einem Erwachsenen und einigen Kindern die mithelfen, besetzt ist. Die Besucher bleiben also nicht sich selbst überlassen, was natürlich für mehr Information und auch für mehr Sicherheit bürgt. «An den sechs Posten werden nach Möglichkeit die verschiedenen Lerntypen berücksichtigt. So kommt der Kopfmensch ebenso zum Zug wie der Gefühlsmensch», erklärt Andrea Käser. Am Schluss wird zu jedem Posten eine Wettbewerbsfrage gestellt. Das bedingt, dass sich die Teilnehmer noch einmal Gedanken über das Gesehene und Erlebte machen. Aus diesem Grund heisst der Tierpfad neu auch «Der andere Bildungsweg».
Der Bezug zum Tier wird immer bestehen bleiben. Beim Geschmackssinn, beispielsweise, kann man neben der Kuh- sicher auch Schafmilch trinken. Beim Sehsinn wird neben einem professionellen Sehtext auch erläutert, wie das Blickfeld der Tiere aussieht usw. «Wir versuchen überall, den Link zum Tier herzustellen», führt die Initiantin weiter aus.
Wie auch im vergangenen Jahr müssen die Besucher zwischen 2 und 3 Stunden für den Tierpfad rechnen. Da sind die Aufenthalte an den Posten schon eingerechnet. Die Wege sind bis auf ein Stück auch rollstuhlgängig – eine Variante ist wie bereits im vergangenen Jahr, auf dem Situationsplan angeführt. Neu ist, dass die Posten auch bei Regen nicht «ins Wasser fallen», sie sind überdacht.

Tierpfad Tafers – der andere Bildungsweg. Sonntag, 7. Mai, Riechsinn; 4. Juni Geschmacksinn; 2. Juli Tastsinn; 6. August Hörsinn; 3. September Sehsinn; 1. Oktober «Best of».
Schulklassen und Gruppen mit Spezialprogramm: Freitag, 5. Mai, 30. Juni, 1. und 29. September sowie Mittwoch, 31. Mai. Anmeldung bis spätestens eine Woche vor dem Termin ist unerlässlich.
Anmeldung und Information: Andrea Käser, 4941032 oder Luzia Bärtsch 4941877.

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