Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on print

Titel an Nathalie Bürdel und Goubard

Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on print

Das ist ein bezahlter Beitrag mit kommerziellem Charakter. Text und Bild wurden von der Firma Muster AG aus Musterwil zur Verfügung gestellt oder im Auftrag der Muster AG erstellt.

Reiten: Freiburger Meisterschaften in Plaffeien

Eine vom Cadre Noir et Blanc begleitete Siegerehrung sorgte am Sonntagabend für den würdigen Abschluss der absolut gelungenen Veranstaltung.

Goldmedaille für Nathalie Bürdel

In einem bis ganz zum Schluss packenden Final der Kategorie RIII wurde am Sonntagnachmittag der Titel in der regionalen Kategorie der Springreiter vergeben. Nach zwei reduzierten Umgängen stand fest, dass ein Stechen über die Medaillenränge entscheiden würde: Lokalmatadorin Nathalie Bürdel, Mitglied des organisierenden Reitklubs Buecha, trat gegen zwei absolute Routiniers der Freiburger Springsport-Szene an: Léonce Joye und Urs Hofer.Das Stechen garantierte Spannung pur: Léonce Joye eröffnete den finalen Umgang gleich mit einem flotten Nuller und setzte somit seine Kontrahenten unter Druck. Als zweite trat Nathalie Bürdel mit ihrer toll mitkämpfenden Stute Filleule Merze an. Sie griff ebenfalls an, wählte die engeren Wege und rettete schliesslich mit einem stilistisch sauberen Ritt achtzig Hundertstel Vorsprung über die Ziellinie. Aber einer stand ja noch aus: der erfolgsgewohnte Urs Hofer setzte nun seinerseits alles auf eine Karte, riss aber den Aussprung der Kombination und somit stand Nathalie als neue Freiburger Meisterin fest, was vom heimischen Publikum kräftig gefeiert wurde. Ein absolut toller Erfolg für die Senslerin, die mit diesem Titel eine sehr erfolgreiche Saison abschliessen kann.

Franck Goubard bei den Nationalen

Im Finale der nationalen Springreiter mussten gleich zwei Stechen die Entscheidungen herbeibringen: Dank zwei souveränen Nullrunden im anspruchsvollen MII-Springen durften Jean Maurice Brahier und Franck Goubard um Gold und Silber stechen. Um Bronze kämpften zuvor aber vier Paare, die nach zwei Umgängen je vier Punkte totalisierten. David Sandoz zeigte mit der Fuchsstute Good’Pom den schnellsten Nuller und konnte sich so die Medaille sichern.Das Stechen um die beiden ersten Plätze eröffnete Franck Goubard mit der absolut überragend springenden Stute Lisa von St. Gilgen. Die beiden blieben auch im Stechen fehlerfrei, und wer Franck Goubard kennt, weiss, dass er keinen Meter verschenkt. Jean Maurice Brahier war also gefordert und musste riskieren. Die ganz enge Wendung auf die Kombination zahlte sich nicht aus: beide Stangen fielen und somit stand fest, dass der talentierte Jean Maurice Brahier in diesem Jahr die Goldmedaille Franck Goubard überlassen musste. Monica Schläpfer, Marc d’Olivo und Chira Wilde folgten auf den weiteren Rängen dieses Finals.

Nachwuchs: Amandine Gauderon, Johanne Hermann, Rachel Bächler

Der Samstagmorgen gehörte den nichtlizenzierten Reitern, bei denen sich Alexia Morand dank einem schnellen Ritt den Sieg in der Einlaufprüfung sichern konnte. In der Finalprüfung mit Stil-Wertung überzeugten jedoch Amandine Gauderon, Léonie Charrière und Özlem Dursun. Dank den höchsten Stilnoten durften die drei in einem Stechen der Wertung A den Freiburgermeister-Titel unter sich ausmachen. Mit nach Hause nehmen konnte den Sieg schliesslich Amandine Gauderon, Silber ging an Özlem Dursun und Léonie Charrière holte sich Bronze.Bei den Ponyreitern ging es wie immer rasant zu und her. Die schnellste Zeit in der Einlaufprüfung der Kategorie Pony A, B, C, D erreichte Aline-Irene Zahnd auf ihrer Jenny. Den Siegertitel der darauffolgenden Finalprüfung der Kategorie Pony A, B, C errang Johanne Hermann vor Loïc Rey und Anne-Christine Cottier, während der Sieg D-Ponys an Rachel Bächler ging.Am Samstagabend hatten die regionalen Reiter eine Einlauf- und die Qualifikationsprüfung für den Final vom Sonntag absolviert. In der Einlaufprüfung RIII konnte sich OK-Mitglied Beat Peissard dank einem souveränen und sehr schnellen Umgang vor dem Düdinger Sascha Klaus auf dem ersten Platz klassieren. Dritter wurde Philippe Schwab mit nur 0.01 Sek. Rückstand. In der anschliessenden Qualifikationsprüfung RIII gelang es 18 von 32 Reitern, einen fehlerfreien Durchgang zu absolvieren. Sie alle schufen sich damit die gute Vorlage für den Final, den Sieg in diesem RIII/Wertung-A-Springen hatte sich Urs Hofer geholt.Eröffnet wurde das Meisterschaftswochenende bereits am Freitagabend mit dem höchst spannenden Vereins-Equipenspringen nach Nationenpreiswertung (4 Reiter pro Equipe, 2 Umgänge mit je einem Streichresultat). Sechs Equipen erreichten den zweiten Durchgang, nach welchem schliesslich vier Equipen ein blankes Konto aufweisen konnten. Ein Reiter jeder Equipe durfte zum entscheidenden Stechen antreten, in welchem die Spannung den totalen Höhepunkt erreichte. Der Reitverein Sense 4, im Stechen vertreten durch Joëlle Thiébaud, konnte sich schliesslich mit nur 0.05 Sek. Vorsprung vor dem Reitklub Buecha 1 (Özlem Dursun, Peter Wenger, Karin Huber, Heinz Mooser) und Reitklub Buecha 2 (Nicole Helfer, Stefanie und Linda Liechti, Nathalie Bürdel) auf dem ersten Rang platzieren.

Dressurtitel an Valerie Overney und Sandrine Marro

Für die Dressurfinals hatten sich in diesem Jahr ausschliesslich Amazonen angemeldet. In der freien Kategorie mussten von den 5 gemeldeten Paaren ein GA 3 und ein GA 5 geritten werden. Mit einer Totalpunktzahl von 1141 Punkten durfte sich Sandrine Marro mit Corona VI CH als neue Freiburger Meisterin feiern lassen. Mit nur 3 Punkten Rückstand gewann Simona Zoccatelli die Silbermedaille, und Bronze ging an Caroline Gauderon.In der Kategorie der Lizenzierten Paare absolvierten die 9 Paare ein GA 07 und ein GA 09. Mit Abstand am besten – sie ritt einen Vorsprung von fast 100 Punkten heraus – meisterte die beiden Aufgaben Valerie Overney mit Fiesta de Lully CH. Mit dem zweitbesten Resultat sicherte sich Barbara Grand Silber, Bronze ging an Laurence Schaller. ap/nab

Mehr zum Thema