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Titelverteidiger Olympic gestrauchelt

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Autor: beat baeriswyl

Nyon schreibt ein weiteres Mal Basketballgeschichte in dieser Saison: Vor langer Zeit bereits gelang es dem Petitpierre-Team, Olympic aus der Cup-Konkurrenz zu werfen, gestern Sonntag musste der amtierende Meister eine böse Niederlage einstecken und dem Kontrahenten den Sieg überlassen. Eigentlich hätte alles ganz anders enden sollen. Aber eben: Nicht bloss im Eishockey müssen die Freiburger harte Zeiten durchstehen!

Freiburg konzentriert

Olympics Trainer Damien Leyrolles vertraute zu Beginn der Partie auf seine bewährten Kräfte. Der Stammfünfer mit Pascal Perrier-David, Buscaglia, Quidome, Sloan und Vogt nahm das Diktat in die Hände. Die Waadtländer schienen in einen alten Trott zu verfallen und das Kolektiv vorerst zu vergessen. So war Andrea Petitpierre bereits in der 3. Minute gezwungen, eine erste Auszeit zu nehmen. Zu diesem Zeitpunkt lag der Meister bereits mit 10:1 in Front.

Nyon konstant mit Zonenverteidigung

Was bereits im ersten Spiel Tatsache war, praktizierte der Heimklub auch in dieser zweiten Begegnung: Gegen Olympics Angriffe wurde defensiv eine Zone gespielt. Zu Beginn liess sich der Favorit nicht aus dem Rhythmus bringen, liess den Ball zirkulieren und fand immer wieder einen freien Werfer. So blieb der Vorsprung der Gäste gross (8:18; 8.). Als Nyon für den enttäuschenden Cransac den finnischen Hünen Ville Kaunisto ins Spiel brachte, kamen die Waadtländer immer besser ins Spiel. Olympic liess sich aus dem Konzept bringen, verlor zu viele Bälle und liess die so wichtige Geduld vermissen. Zu oft wurde der Dreier mit der Brechstange gesucht, aber nicht gefunden. Olympics Vorsprung schmolz dahin, denn zwischen der 13. und 15. Minute mussten die Saanestädter ein brutales 0:10 hinnehmen (28:20). Die Partie konnte zur Pause beinahe von vorne beginnen, denn die drei Pünktchen, die blieben, stellten kein ausreichendes Polster dar.

Spannende Schlussphase

Nach der Pause sah man ein anderes Nyon, und für Freiburg kam es ganz dick: Die überragenden Rahier und Kaunisto liessen die Freiburger auch in der Defensive schlecht aussehen. Die sonst so starke Verteidigung fand kein Rezept gegen die über sich hinauswachsenden Waadtländer. Aus einem 36:40 (24.) machte der Heimklub ein vorentscheidendes 50:40.

Obwohl Harrison mit seinen Dreiern das Geschehen noch einmal spannend machte, reichte es am Ende doch nicht mehr (72:70; 40.). Die wichtigen Bälle in den letzten Sekunden verfehlten das Ziel, Nyon seinerseits vermochte nach dem anschliessenden Foul jeweils immer einen der beiden Freiwürfe zu verwerten. So musste Olympic in den sauren Apfel beissen und dem Gegner den Ausgleich in der Best-of-5-Serie zugestehen.

Unsportliche Aktion

Eine Szene darf hier nicht unerwähnt bleiben: Jean-Baptiste Bah, französischer Spielmacher in Nyons Reihen, zerriss nach der Schlusssirene das Olympic-Transparent, das die mitgereiste Fangruppe an der Hallenrückwand befestigt hatte. Schade, dieser Ausraster verdiente eigentlich eine Sanktion.

Ratlose Freiburger

Konsternation nach der Partie auf Freiburger Seite; Ratlosigkeit auf der einen, Freude auf der anderen. «Diese Partie hätten wir eigentlich nicht mehr aus der Hand geben dürfen», war man sich eigentlich beim Leyrolles-Team einig. Nur: Das Spiel gegen die Zone muss besser werden – auch hier Einstimmigkeit. Nyon schaffte es, während 40 Spielminuten konsequent diese ungeliebte Zone zu spielen und so den Freiburgern den Rhythmus zu brechen. Gehen für einmal die Dreier nicht wie erwartet ins Ziel, wirds brenzlig. «Wir liessen uns zu sehr den Rhythmus des Gegners aufzwingen, fanden nicht mehr zu den Szenen der Startphase zurück», meinte Trainer Leyrolles.

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