Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on print

Top-Teams zu stark für Düdingen

Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on print

Das ist ein bezahlter Beitrag mit kommerziellem Charakter. Text und Bild wurden von der Firma Muster AG aus Musterwil zur Verfügung gestellt oder im Auftrag der Muster AG erstellt.

Autor: Nina Portmann

Was die Tabelle bereits erahnen liess, bestätigte sich am Samstag im Leimacker in Düdingen. Der Gastgeber Volley Düdingen unterlag dem erstklassierten Voléro Zürich klar in drei Sätzen. Voléro, das gestern beim 3:2-Sieg in Neuenburg erstmals Sätze abgab, bleibt auch nach diesem Wochenende verlustpunktelos an der Tabellenspitze.

Harmonie pur beim Gegner

Es harmonierte von Beginn weg beim letztjährigen Cupsieger und Meister aus Zürich. Mit flachen präzisen Annahmen, flinken unvorhersehbaren Zuspielen und kraftvollen Angriffen gewann das Gästeteam Punkt um Punkt. Bereits nach rund einer Stunde war Düdingens Niederlage besiegelt. «Gegen ein solches Team erfordert es unsere Bestleistung», so Düdingens Trainer Jürg Wüthrich. «Diese konnten wir phasenweise zeigen, doch die Fehlerquote unsererseits war zu hoch, um einen solchen Gegner zu bezwingen.»

Ein Klassenunterschied

Die Gründe für den Klassenunterschied zwischen dem Ligakrösus und Düdingen waren vielfältig. Das auf diese Saison hin ziemlich neu formierte Sensler-Team zeigte einerseits Schwächen im Zusammenspiel. Auffallend war die mangelnde Präzision in der eigenen Spielfeldhälfte. Dadurch gelang den Düdingerinnen kein richtiger Spielaufbau. Selten konnte das Heimteam mit durchdachten Spielzügen überzeugen und punkten. «Einfaches Rüberspielen bedeutet gegen eine solche Mannschaft Punkt für den Gegner», so Jürg Wüthrich. Das Spiel der Düdingerinnen blieb durchschaubar und berechenbar für Voléro. Beim eingespielten Team aus Zürich lief es derweil wie geschmiert. Dankbar nahmen die Gäste die geschenkten Bälle an und wandelten diese fast immer in Punkte um.

Fehlender Block

Erstaunlicherweise zeigte das Heimteam dabei trotz der 202 Zentimeter grossen Recht-Zwillinge zudem Schwächen im Blockspiel. Die Düdingerinnen waren stets einen Tick zu spät und konnten selten den kraftvollen Smashes der Gäste entgegenhalten.

Voléros Passeuse Mariia Tabunscic verteilte die Bälle gekonnt auf ihre Angreiferinnen und Düdingen wurde stets von eindrucksvollen Smashes überrascht. Selbst mit Angriffen aus dem Rückraum kam Zürich wiederholt zu Punkten. Im Team der Senslerinnen waren eine gewisse Unruhe und Nervosität nicht zu übersehen. Zum Teil waren sich die Spielerinnen nicht einmal mehr der eigenen Positionen sicher. Captain Renata Schmutz versuchte, mit ihrer Spielerfahrung Ruhe ins Team zu bringen. Mit einigen schönen Punkten konnte sie das junge Team tatsächlich beruhigen und motivieren. Doch für einen Satzerfolg gegen das beeindruckende Zürich reichte es dennoch nicht.

Vor allem im dritten und letzten Satz drehten die Zürcherinnen nochmals voll auf. Nach einer Serviceserie gewann das überlegene Gastteam den dritten Abschnitt gleich mit 25:11. Es war der Schlusspunkt einer Volleyball-Demonstration.

Meistgelesen

Mehr zum Thema