Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on print

Töpfern wie in Afrika und am Murtensee

Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on print

Das ist ein bezahlter Beitrag mit kommerziellem Charakter. Text und Bild wurden von der Firma Muster AG aus Musterwil zur Verfügung gestellt oder im Auftrag der Muster AG erstellt.

Herstellung und Gebrauch von Keramikgefässen haben eine jahrtausendealte Tradition. Die ersten Bauern und Bäuerinnen am Murtensee stellten Geschirr aus gebranntem Ton her, um darin zu kochen. Dies beweisen angebrannte Speisereste. Das Wissen um die Herstellung und weitere Verwendungszwecke solcher Gefässe ist bei uns längst verloren gegangen. Nur mit Experimenten lässt sich rekonstruieren, wie das Tongeschirr in früheren Zeiten hergestellt wurde.

In Burkina Faso ist
Töpfern Frauensache

In anderen Regionen der Erde ist die Tradition der Keramikausstellung bis heute lebendig geblieben, so in Afrika. In Burkina Faso wird die Töpferei ausschliesslich von Frauen betrieben und von einer Generation auf die andere weitergegeben.

Zwei Vorführungen im Museum Murten bringen den Interessierten diese Töpferkunst näher. Sylvie Sanou, Töpferin im Dorf Pala (Burkina Faso) weilt im Juni zusammen mit Lassina Millogo, Konservator am Museum Houet in Bobo Dioulasso, in der Schweiz. An einem Vortrags- und Gesprächsabend am Freitag, 25. Juni, werden die Gäste aus Afrika das Handwerk vorstellen. Der Experimentalarchäologe Markus Binggeli berichtet über die Erfahrungen bei der Herstellung von jungsteinzeitlicher Keramik.

Brenntechniken im Vergleich

Am Sonntag, 29. Juni, zeigt Sylvie Sanou, wie Keramik heute in ihrem afrikanischen Dorf hergestellt und gebrannt wird. Markus Binggeli demonstriert den prähistorischen Grubenbrand, wie ihn sich die Archäologin-
nen und Archäologen vorstellen. In einem Schautöpfern führen Studierende am Institut für Ur- und Frühgeschichte der Universität Bern die Fertigung von jungsteinzeitlichen Tongefässen vor.

Die Gegenüberstellung der verschiedenen Brenntechniken wird durch Informationen zur afrikanischen und urgeschichtlichen Töpferei und zum Alltag in Burkina Faso ergänzt. Für das leibliche Wohl stehen eine kräftige Pfahlbausuppe und Sauerteigbrötchen bereit.

Mehr zum Thema