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Topinambur: Kulturpflanze oder Unkraut?

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Das ist ein bezahlter Beitrag mit kommerziellem Charakter. Text und Bild wurden von der Firma Muster AG aus Musterwil zur Verfügung gestellt oder im Auftrag der Muster AG erstellt.

Die Topinambur-Knolle gilt als Kulturpflanze der indigenen Völker aus der vorkolumbianischen Zeit. Ihr Ursprung wird in Nord- und Mittelamerika vermutet, danach verbreitete sie sich in Mexiko.

In der Schweiz wird sie inzwischen auch ausserhalb der privaten Gärten angepflanzt, auch wenn nur auf einer geringen Landwirtschaftsfläche: 2018 waren es schweizweit rund 5 Biofreilandhektar und 2,6 Freilandhektar. Davon wurden lediglich 0,15 Freilandhektar im Kanton Freiburg angebaut. Es ist ein sehr geringer Anbau für eine so pflegeleichte Pflanze. Nicolas Linder, wissenschaftlicher Mitarbeiter am landwirtschaftlichen Institut in Grangeneuve, erzählt von einem Fall, in dem die ausdauernde Pflanze nach der Entsorgung aus dem Kompost herauswuchs.

Die Ernte der braunen bis violetten Topinambur-Knollen ist laut Linder vier bis sechs Monate nach der Knollensaat im Herbst eine mühsame Handarbeit.

Der Geschmack der rohen Knolle ist nussartig und süsslich. Gekocht schmeckt sie ähnlich wie Artischocken. Topinambur muss vor dem Verzehr nicht geschält, sondern nur gründlich gewaschen werden, bevor sie roh im Salat, gekocht in der Suppe oder frittiert wie Kartoffeln verzehrt werden kann. Die Knolle gilt als Kartoffelersatz für Diabetiker, dies wegen ihrem geringen glykämischen Index.

Von der Grösse her ähnelt sie der Ingwerwurzel. Ihre Blüte und die Pflanze gleichen wiederum der Sonnenblume, wobei ihre Blüten mit einem Durchmesser von fünf bis zehn Zentimetern kleiner sind als die der Sonnenblume. Diese äusserliche Ähnlichkeit ist kein Zufall: Die Sonnenblume sowie Topinambur gehören nämlich zur Familie der Korbblütler.

jd/Bild ae/a

Im Rahmen der Sommerserie «Was wächst und gedeiht» stellen wir verschiedene Freiburger Gewächse vor.

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