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Torfestival in Marly

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2. Liga – Zwei Dreifach-Torschützen

Autor: Von KURT MING

Marly-Neutrainer Jérôme Dupasquier sprach nach den 90 heissen Minuten zu Recht von einem «verrückten Spiel», dass seiner Mannschaft die drei ersten Saisonpunkte einbrachte. Auf der anderen Seite war der sonst als cooler Trainer geltende Bruno Stulz über die Leistung des Schiedsrichtertrios erzürnt, das nach seiner Aussage einmal mehr seine Mannschaft stark benachteiligt habe.Die Geschichte dieses rassigen Auftaktspiels mit zwei verunsicherten Abwehrreihen schrieben jedoch hauptsächlich die beiden Dreifach-Torschützen Dominque Clément und Ken Krähenbühl. Mit dem einzigen grossen Unterschied, dass der feine Mittelfeldspieler der Mertenlacher sich am Schluss über den Sieg freuen konnte, während die drei Treffer von Ken Krähenbühl schon heute nur noch in der Torschützenrangliste eine Bedeutung haben.Obwohl beide Abwehrketten unerklärlicherweise viele Fehler produzierten, mussten am Schluss nur die Seeländer dafür büssen. Während Marly-Chef Dupasquier der neuen Zonendeckung die Hauptschuld für die drei Gegentreffer gab, konnte man sich die unerklärlichen Mängel bei den sonst defensiv sicheren Kerzersern kaum erklären. Auch die Einwechslung von Routinier Flühmann nach gut einer halben Stunde brachte nur kurzfristig mehr Ordnung in den defensiven Hühnerhaufen des Verlierers.Eigentlich hatte Kerzers in der Startphase die klar besseren Möglichkeiten, nach 19 Minuten traf man nur die Latte, aber beim Seitenwechsel lag trotzdem Marly nach zwei schnellen Kontertreffern in Front. «Wir machten dem Gegner bei praktisch allen vier Gegentoren richtige Geschenke.» So sei es eben schwer zu gewinnen, zog Bruno Stulz nach dem Spiel eine erste Bilanz. Vor allem gegen den Kunstschützen Dominique Clément fanden die Kerzerser nie ein geeignetes Mittel. Die beste Phase hatten die Seeländer gleich nach der Pause, als Ken Krähenbühl fast aus dem Nichts heraus für sein Team innert drei Minuten wieder kaltschnäuzig auf 2:2 ausglich. Statt aber nun ein paar Minuten das Resultat zu halten, lief man dem Gegner erneut ins offene Messer. Vorab das erneute Führungstor der Mertenlacher nach gut einer Stunde war allein das Eintrittsgeld wert. Das vierte Tor des Siegers eine Viertelstunde vor Schluss brachte dann die Entscheidung, der Anschlusstreffer Krähenbühls in der Nachspielzeit kam zu spät.In der Schlussphase schlichen sich dann auf und neben dem Terrain noch einige unschöne Szenen mit harten Fouls ein, die der Schiri leider zu wenig hart oder überhaupt nicht bestrafte. Das heisse Spätsommerwetter hatte bei einigen Spielern offensichtlich erste Spuren hinterlassen.Insgesamt sahen die Zuschauer jedoch ein gutes und spritziges Spiel mit vielen Offensivaktionen. Auf beide Trainer wartet in den kommenden Wochen bezüglich Defensivspiel noch viel Arbeit, aber die Saison hat ja am letzten Wochenende erst so richtig begonnen.

Marly – Kerzers 4:3 (2:0)

180 Zuschauer. – SR: Gilberto Alves Gonzales. Tore: 28. D. Clément 1:0, 30. Kilchoer 2:0, 51. Krähenbühl 1:2, 54. Krähenbühl 2:2, 63. D. Clément 3:2, 72. D. Clément 4:2, 91. Krähenbühl 4:3.Marly: Lopes Perreira; Fragnière (81. Messerli), Rossier, Crausaz, Rauber; D. Clément, Richard, Tersier (90. S. Clément), Perler; Sottas (70. Reynaud), Kilchoer.Kerzers: Siffert; Maletti (39. Flühmann), Fasnacht, Comba, Fernandez; Forster, Pfister, Ritter (70. Murina), Schlapbach; Krähenbühl, Kilchhofer (63. Caraccio).

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