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TPF-Angestellter klaute 25000 Franken

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Jeden Abend bringen die Fahrer der Regionalbusse ihre Kassen zurück in den Busbahnhof der Freiburgischen Verkehrsbetriebe (TPF)–auch in Bulle. Dort fiel den Verantwortlichen ab Januar 2012 auf, dass die Einnahmen aller Linien ab und zu unter den Erfahrungswerten lagen. «Zuerst fehlten kleine Beträge, dann immer grössere», sagt TPF-Sprecher Martial Messeiller den FN. «Und es fehlte immer regelmässiger Geld.»

Schwierige Ermittlung

Die TPF begannen, intern zu ermitteln. «Wir brauchten ziemlich lange, bis wir wussten, wer das Geld abzweigte», sagt Messeiller. Denn es haben zahlreiche Personen Zugang zum Geld. «In einer grossen Gruppe sind solche Ermittlungen schwierig, denn wir wollten ja nicht ein ganzes Team verdächtigen», sagt Messeiller.

Im Sommer 2013 dann überwachten die TPF das ganze System–und fanden den Dieb. «Er hat sehr schnell zugegeben, dass er gestohlen hat», sagt Messeiller. Erst da schalteten die TPF die Polizei ein.

In den gut eineinhalb Jahren, in denen der 45-jährige TPF-Angestellte Geld abgezweigt hat, sind 25 000 Franken zusammengekommen. «Das entspricht in etwa unseren Schätzungen, und diese Summe hat er auch anerkannt», sagt Messeiller. Die Verkehrsbetriebe haben den Mann entlassen. Er hat die 25 000 Franken zurückbezahlt.

Bedingte Strafe

Auch strafrechtlich hatte der Diebstahl Konsequenzen: Die Freiburger Staatsanwaltschaft hat den Mann zu 360 Stunden gemeinnütziger Arbeit verurteilt, mit dreijähriger Bewährungsfrist. Zudem muss er die Verfahrenskosten von 420 Franken tragen. njb

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