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TPF-Depot bleibt vorläufig erhalten

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Staatsrat antwortet auf eine Anfrage

Autor: Von JEAN-LUC BRÜLHART

Das Depot der Freiburgischen Transportbetriebe im Jura-Quartier (Chandolan) liegt in einer Wohnzone. Die zunehmenden Lärm- und Abgasemissionen stören nicht nur die Anwohner: Im Generalrat und im Grossen Rat wurden bereits verschiedene Vorstösse zu dieser kritischen Situation gemacht. Zuletzt gelangte CVP-Grossrat André Schönenweid mit einer Anfrage an den Staatsrat. So wollte er wissen, ob die Schliessung des Depots geplant sei. Aber nicht nur die Busse, sondern auch der Verkehr auf der Autobahn A 12 verursacht im selben Quartier Lärm- und Abgasemissionen. Schönenweid machte sich in seiner Anfrage stark für eine Geschwindigkeitsbegrenzung (100 km/h) und eine spätere Überdachung des Streckenabschnitts.

Umzug mit hohen Kosten verbunden

Der Staatsrat ist sich der Belastung für das Wohnquartier durch das Depot und die Autobahn A 12 bewusst, schreibt er in seiner Antwort. Er teilt aber gleichzeitig mit, dass das Depot in nächster Zukunft nicht geschlossen werde. Ein Umzug wäre aufgrund der zu bauenden Oberleitung und der Errichtung eines neuen Gebäudes mit sehr hohen Kosten verbunden, argumentiert die Kantonsregierung. Ausserdem hätte dies erheblich höhere Kosten zur Folge, da mit einem Depot ausserhalb der Stadt Freiburg deutlich mehr Kilometer gefahren werden müssten.Die Kantonsregierung weist aber darauf hin, dass die zuständige Direktion ein Verfahren zur Lärmsanierung in die Wege geleitet hat. Ausserdem würden die TPF einen Sanierungsplan ausarbeiten, der den Betrieb des Depots mit den Lärmschutzbestimmungen des Bundes in Übereinstimmung bringen sollen.

Bessere Lebensqualität dank Temporeduktion

Die Luftverschmutzung (Konzentration an Stickstoffdioxid) durch den Autobahnverkehr im Sektor Chamblioux liegt im Jahresdurchschnitt knapp über dem Toleranzwert. Der Staatsrat räumt ein, dass mit einer Geschwindigkeitsreduktion die Stickstoffdioxid- und Kohlendioxidbelastung um bis zu fünf Prozent verringert werden könnten. Dies würde sich positiv auf die Lebensqualität im Quartier auswirken. Er erklärt sich bereit, eine entsprechende Reduktion auf dem Abschnitt zwischen Freiburg Süd und Freiburg Nord zu prüfen.

640 Meter überdacht

Schätzungen zufolge sind rund 1300 Personen – davon rund 1000 im Sektor Chamblioux – von den Luftbelastungen durch die Autobahn A 12 betroffen. Der Staatsrat begrüsst deshalb die Überdachung des Streckenabschnitts von der Chassottebrücke in Richtung Freiburg Nord (rund 640 m) und den Bau von fünf Lärmschutzwänden. Das entsprechende Lärmsanierungsprogramm wird zurzeit vom Bundesamt für Strassen geprüft. Die Umsetzung ist gemäss Staatsrat nicht vor 2013 vorgesehen. Er wird sich aber bei den Bundesbehörden dafür einsetzen, dass diese Massnahmen wenn möglich schon früher durchgeführt werden.

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