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TPF versprechen verbesserte Automaten

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Das ist ein bezahlter Beitrag mit kommerziellem Charakter. Text und Bild wurden von der Firma Muster AG aus Musterwil zur Verfügung gestellt oder im Auftrag der Muster AG erstellt.

Autor: Pascal Jäggi

Freiburg Die immer wieder aufkommende Kritik der Fahrgäste ist bei den Freiburgischen Verkehrsbetrieben TPF angekommen: Sie überarbeiten ihre Billettautomaten. Bereits ab heute Samstag werde mit «gezieltem Einsatz von Farben» den Kunden die Bedienung und Handhabung der Automaten erleichtert, schreiben die TPF in einem Communiqué. «Kunden haben uns öfters vorgeworfen, dass die Automaten zu komplex sind», sagt Martial Messeiller, Pressesprecher der TPF, auf Anfrage, «hier wollen wir Abhilfe schaffen».

So steht jetzt beispielsweise in leuchtendem Blau und deutlich grösser als alle anderen Beschriftungen die Standort-Zone auf dem Automaten. In der Stadt Freiburg also die Zone 10, laut Messeiller der am meisten gewählte Zielort. Um ein Billett zu erhalten, muss die entsprechende Zone als Zielort eingegeben werden. Danach muss man nur noch wissen, ob zwischen dem Bahnhof und St. Leonhard sechs oder weniger Haltestellen liegen, da dies einen Preisunterschied macht (worauf nicht ganz so gross hingewiesen wird) – und schon ist ein Grossteil des Billettkaufs geschafft. Es sind übrigens nur fünf Haltestellen.

Ebenfalls neu sind Pfeile, die von den Texten auf die entsprechende Funktion hinweisen. Zusammen mit den Farben wird deutlich, wann welcher Schritt erfolgt», sagt Martial Messeiller.

Diverse Beschwerden

Die mangelhafte Kunden-freundlichkeit der Automaten hat bereits verschiedentlich zu Kritik Anlass geboten. Auf Facebook hat sich eine Gruppe namens «TPF-Automaten, gebt das Rückgeld!» gebildet. Immerhin über 500 Personen fordern das mittlerweile. Rainer Weibel (Grüne) und Pierre-Olivier Nobs (CSP) haben je ein Postulat im Generalrat Freiburg und im Agglomerationsrat eingereicht, die neue Automaten fordern.

So weit ist es zwar noch nicht, doch laut TPF müssen die Automaten in rund fünf Jahren sowieso ausgewechselt werden. «Wenn es gut läuft, können wir 2014 neue Geräte einsetzen», bekräftigt Martial Messeiller.

Für diesen Schritt wollen die Verkehrsbetriebe die Agglomeration Freiburg ins Boot holen. Gemeinsam soll dann das neue Modell ausgesucht werden. René Schneuwly, Präsident des Agglo-Vorstands, sagt, dass das Interesse auch aufseiten der Agglomeration gross sei. «Wir haben beschlossen, dass die Agglo mitreden wird, wenn grössere Investitionen bei den TPF anstehen», erklärt er. Das wird auch so im Rahmenvertrag festgehalten. Konkret wird der Vorstand informiert, wenn es so weit ist. Dieser wird dann die entsprechenden Vorschläge prüfen.

Noch immer kein Rückgeld

In der Zwischenzeit werden die 160 Automaten so präsentiert, dass den Kunden die Möglichkeit des Kaufs einer tpf-card ins Auge sticht. Diese erhält ein Kunde, wenn er mit einer Banknote zahlt. «Das war bisher offenbar zu wenig bekannt», so Messeiller.

An einem der grössten Kritikpunkte wird (noch) nicht gerüttelt. Die Kunden bekommen weiterhin kein Rückgeld aus den rot-weissen Geldschluckern. «Eins ist klar: Das sind keine neuen Geräte», hält Martial Messeiller fest, «diese Automaten umzurüsten, wäre zu aufwendig». Wenn die neuen Automaten kommen, werden sich die TPF mit der Möglichkeit der Geldrückgabe aber auseinandersetzen.

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