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«Tradition und Moderne in einem Raum»

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«Tradition und Moderne in einem Raum»

Ausstellung «100 Gedanken zur Kunst» in Wünnewil

Abstrakte Bilder und idyllische Landschaften, Skulpturen aus Holz, Metall, Stein, Ton und Glas, dezente Farbmuster oder knallig-bunte Umrisse – an der Ausstellung in Wünnewil wird einmal mehr unter Beweis gestellt, wie vielseitig Kunst ist. Schönheit liegt im Auge des Betrachters.

Von IMELDA RUFFIEUX

Die Ausstellung ist zu Stande gekommen, indem die Bank einen Aufruf an alle Kunstschaffenden in ihrem Geschäftskreis erlassen hat. «Das Echo war sehr gut, wie die Ausstellung zeigt», erklärt OK-Präsident Gregor Wieland. Man habe den Künstlerinnen und Künstlern freie Hand gelassen. «Ich persönlich bin sehr zufrieden mit dem Resultat. Es wird hier eine sehr grosse Vielfalt des Kunstschaffens aufgezeigt. Tradition und Moderne haben im gleichen Raum Platz, das ist sehr schön.»

Kunst ist Geschmacksache

Er sei ab der hohen künstlerischen Qualität der Werke positiv überrascht. «Es sind grossartige Sachen dabei», betont der OK-Präsident. Von bereits bekannten Künstlern habe man ja in etwa gewusst, was zu erwarten sei. «Aber auch die Werke der so genannten Amateurkünstler dürfen sich sehen lassen.» Was gefällt oder nicht, überlässt er dem Betrachter. «Kunst ist Geschmacksache; nicht jedem wird alles gefallen», ist er sich bewusst.

An der Vernissage gestern Abend stellte Gregor Wieland die Künstlerinnen und Künstler vor. Einige von ihnen haben das Motto «100 Gedanken zur Kunst» wörtlicher genommen als andere und haben zu ihren Werken, aber auch zum Bank-Jubiläum Gedanken formuliert. «Blaumachen, Rotwerden, Schwarzmalen» steht bei einem Objekt – bestehend aus drei farbigen Pinseln – von Mark Dickerhof aus Bern. «Sich orientieren, eine Richtung einschlagen, einen Weg gehen, meinen Weg gehen», hat Priska Götschmann zu ihren Raku-Hohlformen geschrieben. «Wie weit reicht mein Horizont?», fragte Kuno Perler bei seinen erodierten Eisenstücken und Werner Keists wunderschöne Arvenholzfigur trägt den Titel «Erhaben». Erwähnenswert sind die Wasserspiele von Housi Knecht auf dem Dorfplatz oder auch Peter Barths ungewöhnliche «Wohnwand» in den Bankräumen. Die Vielfältigkeit zeigt sich auch, dass gleich neben Walter Kuhnens «Lebensphasen der Bäume» die knallbunten Figuren wie «Frauensache» von Eliane Beyeler hängen.

Jubiläumsfeier geht bald zu Ende

Es ist bereits der zehnte Anlass, den die Raiffeisenbank Wünnewil-Flamatt zum 100-jährigen Bestehen veranstaltet. Gregor Wieland ist sehr zufrieden mit dem Verlauf. Man habe das Motto «Begegnungen schaffen und Begegnungen pflegen» sehr gut nachleben können. Der nächste Anlass ist ein klassisches Konzert im November.

Die Ausstellung «100 Gedanken zur Kunst» im Bankgebäude, im Gemeindehaus und im Anbau sowie auf dem Dorfplatz Wünnewil ist noch bis zum 16. Oktober zu sehen: Freitag, 7.10., 16 bis 18 Uhr; Samstag, 8., und Sonntag, 9.10., von 10 bis 16 Uhr; Mittwoch, 12., und Freitag, 14.10., von 16 bis 20 Uhr; Samstag, 15.10., von 10 bis 16 Uhr, Sonntag, 16.10., von 10 bis 13 Uhr (oder auf Anfrage).
18 Künstlerinnen
und Künstler

Die Werke von folgenden Künstlern sind noch bis zum 16. Oktober in Wünnewil zu sehen:

Peter Barth, Glasarbeiten; Eliane Beyeler, Bilder in Acryl; Mark Dickerhof, Bilder und Objekte; Priska Götschmann, Raku; Michel Gremaud, Zeichnungen; Daniel Kälin und Michael Wymann, Skulpturen in Stein und Ton; Brigitte Keist, Bilder in Öl, Acryl und Mischtechnik; Werner Keist, Skulpturen in Holz und Metall; Housi Knecht, Inspirationen in Stahl; Walter Kuhnen, Cuage; Marianne Ledermann, Aquarelle; Kuno Perler, Skulpturen und Reliefs in Eisen und Chromstahl; Walter Poffet, Bilder in Acryl; Erhard Riggenbach, Grünraum-Gestaltung; Denise Vanazzi, Acryl auf Leinwand; Bernadette Zollet und Team Bernaflor, Florale Blumengestaltung; Edmund Zurkinden, Öl. Comm.

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