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Trash-Auftritt am Belluard war kein Porno

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Die beiden holländischen Künstler, die am diesjährigen Belluard-Festival eine umstrittene Performance zeigten, haben sich nicht strafbar gemacht. Ihr Stück «Kein Applaus für Scheisse», in dem unter anderem Fäkalien und Erbrochenes eine Rolle spielten, hat laut Staatsanwalt Fabien Gasser keinen pornografischen Charakter; die Künstler haben sich demnach nicht strafbar gemacht.

Rund 140 Personen hatten die Vorstellung vom 6. Juli besucht–etwa zehn hätten laut Belluard-Direktorin Sally de Kunst die Vorführung frühzeitig verlassen. Doch jeder sei zuvor über den Inhalt informiert worden. Mehrere Zeitungen veröffentlichten Berichte, Kommentare und Leserbriefe. Ein Leser der Zeitung Le Matin–der das Stück selber nicht gesehen hatte–reichte daraufhin Klage ein. Die Staatsanwaltschaft will gemäss einer Mitteilung vom Freitag kein künstlerisches Urteil abgeben. Das Stück sei jedoch bereits in anderen Ländern aufgeführt worden und habe keine sexuelle, sondern eine künstlerische Botschaft. Zudem anerkennt Gasser das Renommee des Belluard-Festivals und die Tatsache, dass kein Minderjähriger der Vorstellung beigewohnt hat. cf

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