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«Treffen mit den SBB brachte nicht viel Neues»

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Autor: Kessava Packiry/La Liberté

Freiburg Am vergangenen Montag kam die Direktion der SBB sowohl mit Vertretern der Eisenbahnergewerkschaft SEV als auch mit einer Delegation des Freiburger Staatsrates zusammen. Ziel der getrennt durchgeführten Begegnungen war es, genaue Zahlen von den SBB zu erhalten, welche eine Schliessung des Kunden-Service-Centers (KSC) von SBB Cargo rechtfertigen sollen. «Um ehrlich zu sein, wir haben nicht viel Neues erfahren», sagte der Generalsekretär der Gewerkschaft SEV, Eric Levrat, auf Anfrage. «Die SBB sind auf ihrer Argumentationslinie geblieben.»

Strategie für den runden Tisch vorbereiten

Auch Volkswirtschaftsdirektor Beat Vonlanthen bestätigte dies, wollte aber nicht mehr dazu sagen. «Wir werden nun unsere Strategie für den runden Tisch vorbereiten. Das war auch das Ziel des Zusammentreffens.» Gemäss Eric Levrat sollte der runde Tisch Ende nächster Woche stattfinden.

90 Prozent der Angestellten leben in der Region

Interessant sind hingegen die Angaben, welche die SBB erstmal zur Herkunft der KSC-Angestellten machten. Danach leben 54 Prozent der Mitarbeiter in der Stadt Freiburg oder im Kanton. Acht Prozent kommen aus dem Kanton Waadt und 30 Prozent aus Bern, «welches nur fünfundzwanzig Zugminuten von Freiburg entfernt liegt», wie Eric Levrat betonte. «Für 92 Prozent der Angestellten ist ein Verbleib des KSC in Freiburg wichtig.» Ein Wegzug nach Basel sei nur für ein paar wenige kein Problem.

Streik möglich

Der SEV erhielt am Dienstag von der Belegschaft den Auftrag, weiterhin für den Erhalt der Arbeitsplätze in Freiburg zu kämpfen, aber auch Kampfmassnahmen zu studieren. «Diese Massnahmen können auch einen Streik beinhalten. Aber nicht um jedem Preis.» Die Angestellten seien immer noch sehr ruhig, so Levrat, obwohl sie langsam, aber sicher die Nase voll hätten.

bearbeitet von rsa/FN

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