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Trendberuf Multimedia-Gestalter

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Trendberuf Multimedia-Gestalter

Offene Türen an der Schule für Multimedia und Kunst Freiburg

Die Schule für Multimedia und Kunst Freiburg hat gestern Freitag und heute Samstag ihre Türen für das interessierte Publikum geöffnet. Wenn alles läuft wie geplant, werden die Tage der «offenen Tür» im kommenden Jahr bereits am neuen Standort in der renovierten «Timbale» stattfinden.

Von CAROLE SCHNEUWLY

Nüchtern und kühl mutet das moderne Swisscom-Gebäude an der Zeughausstrasse 41 von aussen an, und der Eindruck scheint sich im Inneren zu wiederholen. Nicht so allerdings im zweiten Stock, wo die Schule für Multimedia und Kunst Freiburg (Emaf) eingemietet ist. Hier sorgen 135 angehende Multimedia-Gestalter für Leben; ein Hauch von Kreativität, künstlerischem Flair und Nonkonformismus ist überall in den Gängen und Räumen zu spüren.

Während zweier Tage haben künftige Schülerinnen und Schüler, aber auch alle anderen Interessierten die Möglichkeit, an der Emaf einen Blick in eine «Welt der Bilder» zu werfen, wie sich Schuldirektor Alain Vögeli an einer Informationsveranstaltung ausdrückte. Kurzfilme und Videoinstallationen, Skulpturen und Zeichnungen oder eine ganze Reihe von Plakatentwürfen für das Internationale Filmfestival Freiburg vom kommenden März ermöglichen einen ersten Eindruck von der Schule.

440 Bewerbungen für 40 Plätze

Der Schwerpunkt der Emaf-Ausbildung liege bei der künstlerischen Praxis, so Vögeli, auch wenn man die Theorie nicht vernachlässigen wolle. Auf dem Stundenplan stehen Grundlagenfächer wie Zeichnen, Farbenlehre, Grafik oder Typografie, Theoretisches wie Kunstgeschichte, zeitgenössische Kunst oder Medienlehre ebenso wie Praxisnahes aus Bereichen wie Internet, CD- oder DVD-ROM.

Dass die Ausbildung so breit gefächert sei, sei einer der grossen Vorteile der Schule, sagt etwa Andrea Raemy, Schülerin im zweiten Jahr des dreijährigen Lehrgangs für Inhaber eines Maturitäts- oder eines gleichwertigen Diploms. «Ich wollte schon immer etwas Kreatives machen, wusste aber nicht genau, was. Hier kann ich viele verschiedene Aspekte und Möglichkeiten kennen lernen.»

Multimedia liegt offensichtlich auch bei anderen jungen Leuten im Trend. Erst seit sechs Jahren gibt es die Emaf, und schon muss jedes Jahr ein Grossteil der Interessenten abgewiesen werden. Für das laufende Schuljahr haben sich laut Alain Vögeli nicht weniger als 440 Personen für 40 Studienplätze beworben. Auch für den einjährigen Vorbereitungskurs haben sich 60 OS-Abgänger interessiert; gut 20 konnten aufgenommen werden.

Ab 2004 in der «Timbale»

Die Platzverhältnisse sind ohnehin ziemlich eng; der Umzug in das alte Industriegebäude «La Timbale» an der Wilhelm-Kaiser-Strasse ist seit längerem geplant. Ursprünglich wollte man schon das laufende Schuljahr in der ehemaligen Teigwarenfabrik in Angriff nehmen. Die Bauarbeiten haben sich allerdings verzögert, und noch hat das seit Jahren leer stehende Gebäude wenig Ähnlichkeit mit einer modernen Schule. Direktor Vögeli ist aber zuversichtlich: Im Sommer 2004 sei definitiv Zügeltermin.

Die neuen Räumlichkeiten sollen nicht nur Platz bieten für grosszügige Klassenzimmer, sondern auch für ein modernes Videostudio. «Sogar eine Bluebox hat man uns versprochen», schwärmt Andrea Raemy. Und noch einen weiteren Vorteil werde der Umzug bringen: In der eigenen Schule werde man endlich die Ergebnisse der kreativen Betätigung ausstellen und an die Wände hängen können. Im Swisscom-Gebäude sei dies anlässlich der Tage der offenen Tür nur ausnahmsweise erlaubt.

Die Emaf kann noch heute Samstag, den 29. November, von 11 bis 18 Uhr besucht werden. Informationsveranstaltungen finden um 13.30 Uhr (Vorbereitungskurs) und um 15.30 Uhr (Ausbildung zum Multimediagestalter) statt.
Rund ein Drittel Deutschsprachige

Zwei verschiedene Lehrgänge führen an der Emaf zum Abschluss als Multimedia-Gestalter: ein vierjähriger für OS-Abgänger und ein dreijähriger für Personen, die bereits über einen Mittelschulabschluss verfügen. Daneben werden ein einjähriger Vorbereitungskurs zur beruflichen Orientierung sowie Weiterbildungskurse für Erwachsene angeboten. Der Unterricht an der Emaf findet grösstenteils in französischer Sprache statt, die Schule steht aber auch Deutschsprachigen offen. Heute sei knapp ein Drittel der Studierenden deutscher Muttersprache, sagt Direktor Alain Vögeli. Man habe sogar Schüler aus der Deutschschweiz, etwa aus den Kantonen Bern, Basel oder Luzern. Dass die Ausbildung stark französisch geprägt ist, findet die Deutschfreiburgerin Andrea Raemy nicht weiter schlimm: Wenn es um visuelle Arbeiten gehe, spiele die Sprache sowieso eine untergeordnete Rolle. cs

www.emaf.ch

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