14.02.2018

Gönnervereinigung des Fussballclubs Giffers-Tentlingen besteht seit 40 Jahren

Josef Philipona, Beat Boschung (Präsident), Hans Nydegger, Hans Vonlanthen und Bruno Roschi (v.l.).

Am Freitag, 2. Februar, fand das Fondueessen der Gönnervereinigung des FC Giffers statt. Präsident Beat Boschung konnte rund 150 Mitglieder begrüssen. Er blickte auf die Entstehung vor 40 Jahren zurück. Was 1978 mit 27 Mitgliedern begonnen hatte, mündete 2014 in einen Rekord von 427 Mitgliedern. Boschung dokumentierte, wie das viele Geld in den letzten Jahren vor allem via FC in die Förderung der Junioren investiert wurde. Die durchschnittliche Amtsdauer der Vorstandsmitglieder beträgt stolze 25,6 Jahre. Hauptpunkt an diesem Anlass war die Verabschiedung von zwei Gründungs- und Vorstandsmitgliedern, die sage und schreibe 40 Jahre im Vorstand gewesen waren. Beat Boschung blickte mit amüsanten Anekdoten auf diese Zeit zurück. Als man vor Jahren etwa an einem Wohltätigkeits-Match den ehemaligen Starfussballer Lars Lunde als Verstärkung engagieren konnte, habe dieser Hans Nydegger (er spielte notabene seit jeher am rechten Flügel) gesagt, er solle ein wenig nach innen ziehen, er sei ja da, um Fussball zu spielen und nicht, um als Linienrichter zu walten. Nydegger war nicht nur Aktivfussballer, sondern während 20 Jahren FC-Präsident. Bei Hans Vonlanthen mutmasste man lange, dass er wohl früher Torhüter geworden sei, weil es hier selten bis nie einen Reserve-Spieler hatte und der Stammplatz so garantiert war. Schliesslich wurde er dann auch noch Schiedsrichter. Beide nahmen die Sprüche locker auf, doch bei der Verabschiedung war ihnen die Wehmut schon etwas anzusehen. Sie wurden mit einem speziellen Diplom des Schweizerischen Fussballverbands ausgezeichnet. Als Nachfolge wurde bereits Erhard Cotting gefunden; der andere Vorstandsposten ist noch offen.