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Trostloses Wetter und Resultat

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Das ist ein bezahlter Beitrag mit kommerziellem Charakter. Text und Bild wurden von der Firma Muster AG aus Musterwil zur Verfügung gestellt oder im Auftrag der Muster AG erstellt.

Garstige Wetterverhältnisse gestern Nachmittag beim letzten Heimspiel des FC Ueberstorf vor der Winterpause gegen La Tour/Le Pâquier. Auf den Anhöhen von Obermettlen lag bereits der erste Schnee, die Temperaturen lagen knapp über dem Gefrierpunkt; Zuschauer in Mützen und ein halbes Dutzend Spieler mit Handschuhen zeugten davon, dass es langsam Zeit wird, dass die Vorrunde in der 2. Liga interregional zu Ende geht.

Wegen den ungemütlichen Bedingungen blieben doch einige des sonst immer unterstützungsfreudigen Ueberstorfer Publikums zu Hause, und auch die Greyerzer brachten erfahrungsgemäss kein Dutzend Fans mit in den unteren Sensebezirk. Der katastrophalen Chancenauswertung der Gäste und einem Goalie in Topform hatte es Ueberstorf am Ende zu verdanken, dass es nicht als Verlierer vom Platz musste.

Viele Gästechancen, aber keine Tore

Die erste Halbzeit war gekennzeichnet von einigen erstklassigen Möglichkeiten von La Tour, aber beim Seitenwechsel zeigte die Matchuhr trotzdem ein torloses 0:0. Warum? Der erst 20-jährige Gästestürmer Angelo Moura Almeida vergab in der Startphase zwei fast hundertprozentige Torchancen vor dem allerdings gut herauslaufenden Gael Aebischer. Und als nach elf Minuten auch noch Paul Meyer nach einem viel zu kurzen Rückpass der Heimabwehr das leere Tor aus wenigen Metern verpasste, mussten die Sensler froh sein, diesen Match nicht schon nach einer Viertelstunde verloren zu haben. Ihr erster Schuss Richtung Tor von Luc Overney gab es kurz vor Ablauf der ersten halben Stunde, das Geschoss von Samuel Schumacher brachte jedoch keine grosse Gefahr. Erst kurz vor der Halbzeit fanden die Ueberstorfer plötzlich besser ins Spiel, und konnten bei zwei Kontern Halbchancen kreieren. Dennoch schmeichelte ihnen das Unentschieden beim Seitenwechsel.

Zweite Halbzeit unter Flutlicht

Wegen der späten Anspielzeit (15.30 Uhr) und der Umstellung auf Winterzeit musste die zweite Halbzeit unter Flutlicht gespielt werden, was vor allem den beiden Sturmreihen wohl ziemlich ungelegen kam. Anders ist es nicht zu verstehen, dass hüben wie drüben, aber vor allem vor dem Ueberstorfer Tor, auch im zweiten Umgang die allerbesten Möglichkeiten kläglich vergeben wurden. Und als Aebischer in der 54. Minute mal geschlagen war, rettete sein Verteidigerkollege Luca Hagi auf der Linie. Auf ihn und Philipp Spicher konnte sich der Aufsteiger auch in diesem Match immer wieder verlassen.

In der Nachspielzeit hatte das Duo Portmann/Fasel dann auch noch zwei Abschlüsse, aber ein Tor für ihre Mannschaft hätte den ziemlich einseitigen Spielverlauf auch zu Unrecht auf den Kopf gestellt.

Der grosszügig pfeifende Schiedsrichter liess dann zum Gefallen der frierenden Spieler und Zuschauer nicht mehr lange nachspielen, und so nahmen die zwei Mannschaften eben den einen Punkt mit, getreu dem Motto «Lieber den Spatz in der Hand, als die Taube auf dem Dach».

La Tours Trainer Thierry Bally trauerte nach dem Spiel natürlich den vielen verpassten Chancen seiner Mannschaft nach. Nicht zum ersten Mal in dieser Saison habe man sich für grossen Aufwand nicht belohnt. Trotzdem sehe er es positiv, dass seine junge Mannschaft sich so viele Möglichkeiten geschaffen habe, gegen ein gutes Ueberstorf, das in dieser Form sicher den Ligaerhalt schaffen werde.

Seitens des FC Ueberstorf bedankte sich Captain Kevin Portmann bei seinem Goalie. Dieser habe dafür gesorgt, dass es nach einer wenig überzeugenden Leistung doch noch zu einem Punkt gereicht habe. Eigentlich hätte man gerne an die guten Leistungen der letzten beiden Spiele angeknüpft, aber irgendwie sei man nicht richtig ins Spiel gekommen. Vielleicht auch wegen des kalten Wetters, aber das sei ja für beide Teams gleich gewesen.

Telegramm

Ueberstorf – La Tour/Le Pâquier 0:0

Sportanlage. – 264 Zuschauer. – SR: Masset.

FC Ueberstorf: Aebischer; Gasser, Hagi, Spicher, Grossrieder (73. Rytz); Schumacher (65. Boillat), Burla, S. Jungo (60. Schorro), Schneuwly; Portmann, Fasel.

FC La Tour/Le Pâquier: Overney; Monteiro, Pasquier, Rasiti, Jaquet; Schenkel, Da Silva, Grilo, Lauzier (88. Kalusivikako); Moura, Meyer (77. Vrenezi).

Bemerkungen: Lattenschuss Da Silva (61.).

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