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Trotz drohender Energiekrise: Die Schweiz spart kaum Strom

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Noch haben die Sparappelle nicht viel bewirkt: Der Stromkonsum lag im August im Bereich der normalen Schwankungen.
Aldo Ellena/a

Alle reden vom Strom sparen – nur machen tut es bisher kaum jemand. Die Zahlen zum aktuellen Stromverbrauch liegen im Bereich der normalen Schwankungen.

Gemäss den von der nationalen Netzgesellschaft Swissgrid diese Woche publizierten Statistiken lag der Stromverbrauch im August rund 2,5 Prozent unter dem Durchschnitt der Jahre von 2012 bis 2021 für den August und damit im Bereich der üblichen Schwankungen. Dies zeigt eine Auswertung durch Keystone-SDA.

Ein ähnliches Bild zeigen die Daten, die das Elektrizitätswerk des Kantons Zürich (EKZ) auf Anfrage zur Verfügung gestellt hat. Die Datenreihe reicht ebenfalls bis Ende August.

Noch aktueller sind die Zahlen des Elektrizitätswerkes der Stadt Zürich (EWZ). Diese werden täglich publiziert und reichen jeweils bis zwei Tage vor Publikationsdatum. Auch im September ist in der grössten Stadt der Schweiz bislang kein markanter Rückgang sichtbar – trotz bundesrätlicher Sparappelle und einer notfallmässigen Rettungsaktion für den Stromkonzern Axpo.

Gasverbrauch ist bereits stark gesunken

Mit Blick auf den Winter könnte sich das rächen: Denn was jetzt an Strom und Gas eingespart wird, könnte dazu beitragen, eine allfällig kritische Versorgungslage im Winter besser zu meistern.

Der Gasverbrauch in der Schweiz ist in den vergangen zwei Monaten um rund 20 Prozent gesunken, wie Bastian Schwark, der Energiekrisenmanager des Bundes, am Mittwoch gegenüber der «Neuen Zürcher Zeitung» sagte. Verantwortlich dafür seien in erster Linie die Unternehmen.

Wie sich der Stromverbrauch in den kommenden Monaten entwickelt, ist kaum vorauszusehen, da er von zahlreichen Faktoren abhängig ist. Es gibt durchaus Anzeichen dafür, dass Haushalte und Unternehmen Strom sparen wollen. Laut einer Sprecherin des EKZ ist etwa die Nachfrage von Kundinnen und Kunden nach Energieberatung stark gestiegen.

Rasch umsetzbar wären Verhaltensänderungen, wie das von Bundesrätin Simonetta Sommaruga (SP) empfohlene gemeinsame Duschen. Der Ersatz von Geräten und Maschinen mit hohem Stromverbrauch in Haushalten und Unternehmen hingegen braucht mehr Zeit.

Längerfristig betrachtet ist der Pro-Kopf-Verbrauch von Strom in der Schweiz leicht rückläufig. Weil jedoch gleichzeitig die Bevölkerung wächst, resultiert insgesamt ein praktisch konstant hoher Stromverbrauch.

Mehr als die Hälfte davon entfällt auf Unternehmen, die Haushalte verbrauchen ungefähr einen Drittel, das Transportwesen hat einen Anteil von rund 10 Prozent.

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