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Trotz Nein zur Agglomeration zeigen sich alle Parteien gesprächsbereit

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Autor: karin aebischer

Der Präsident der CVP Düdingen, Laurent Baeriswyl, zeigt sich einen Tag nach der Abstimmung sehr erfreut über das Zustandekommen der Agglomeration, bedauert jedoch das klare Nein seiner Gemeinde. «Das Resultat gibt den Gegnerparteien recht, und wir nehmen diese 60 Prozent sehr ernst. Die Agglomerationsräte sollen dem Rechnung tragen», erklärt er. Trotzdem hofft er, wie auch das Düdinger Unterstützungskomitee der Agglomeration Freiburg, auf eine konstruktive Mitarbeit der anderen Parteien in der Agglomeration.

Dieselbe Meinung vertritt Urs Hauswirth, Präsident der SP Düdingen. «Es wäre der grösste Fehler, sich jetzt querzustellen und Oppositionspolitik zu betreiben», betont er. Hauswirth nimmt an, dass das Eigeninteresse verschiedener Gruppierungen sich stark auf das Resultat der Abstimmung ausgewirkt hat. «Es ist schade, wenn das Allgemeininteresse nicht im Vordergrund steht», sagt er.

Nicht einfach zum Tagesgeschäft übergehen

CSP-Präsident Bruno Baeriswyl, dessen Partei sich zuerst gegen und später für die Agglomeration ausgesprochen hatte, geht davon aus, dass die Basis der CSP ein Nein in die Urne gelegt hat. Die Agglomeration sei einfach ein zu grosses Paket.

«Nun können wir nicht einfach zum Tagesgeschäft übergehen», sagt er zur weiteren politischen Zusammenarbeit in der Gemeinde. Man müsse eine Lösung finden, damit keine der beiden Seiten das Gesicht verliere. «Alle Parteien sollten zusammenkommen und das weitere Vorgehen besprechen», so Baeriswyl.

Die nächsten Schritte besprechen will auch die FDP, und zwar zusammen mit der SVP. «Wir müssen entscheiden, ob wir dieses Abstimmungsergebnis stillschweigend hinnehmen, oder ob wir etwas unternehmen wollen», sagt Ursula Eggelhöfer von der FDP. Was sie denn genau in die Wege leiten will, kann sie zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht sagen. Sie möchte dem Gemeinderat Zeit geben, Stellung zum Abstimmungsergebnis zu beziehen.

Austritt versus Unterstützung durch Agglo

Abwarten, was der Gemeinderat zu tun gedenkt, will auch die SVP Düdingen. Trotzdem gibt der Präsident Marcel Kümin zu verstehen, dass ein Austritt aus der Agglomeration eine Option sei, welche die Partei prüfen müsse. Er sagt aber gleichzeitig von sich, dass er ein Mann des Konsenses sei, und dass man zum Wohle der Gemeinde zusammenarbeiten müsse. «Wir können uns jetzt nicht völlig destruktiv verhalten und müssen schauen, dass unsere Gemeinde vorwärtskommt», sagt Kümin und fügt – im Widerspruch zur Aussage des zu prüfenden Austritts – hinzu, dass Düdingen für gewisse Projekte die Unterstützung der Agglomeration Freiburg benötige.

Der Präsident der Freien Wähler, Walter Stoll, ruft dazu auf, sich in Düdingen wieder der Sachpolitik zu widmen. «Es gibt Themen in unserer Gemeinde, die sehr stark polarisieren und somit die Abstimmung beeinflusst haben», erläutert er.

Heute Abend wird der Gemeinderat das weitere Vorgehen in der Angelegenheit Agglomeration besprechen. «Wir werden bald alle Parteien zu einem Gespräch einladen», erklärt die Gemeindepräsidentin Hildegard Hodel auf Anfrage.

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