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Trotz Niederlage ein grosses Event

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Für den NLB-Verein Freiburg war das Aufeinandertreffen mit dem Champions-League-Teilnehmer Volero Zürich ein grosses Erlebnis. Die Belluard-Halle war mit rund 400 Zuschauern bestens gefüllt–es sind mehr als zwanzig Jahre her, dass die Halle bei einem (Basketball-) Spiel so viel Publikum gesehen hat–und jeder Punktgewinn des Unterklassigen wurde lautstark bejubelt.

Am Ende setzten sich die Zürcherinnen dennoch mit einem 25:14, 25:9 und 25:14 klar durch. 51 Minuten hatte der haushohe Favorit zum Sieg benötigt, wobei er gegen den Underdog auch Stammkräfte wie die Passeuse Courtney Thompson oder Natalja Mammadowa auflaufen liess. «Volero war drei Klassen besser als wir», bilanzierte Adrian Schneider, Präsident des VBC Freiburg, nach dem Spiel. «Dennoch durften wir am Ende beide als Sieger vom Platz. Zürich als sportlicher Gewinner, wir als Profiteur eines tollen Volleyball-Events.»

Werbung für den Volleyballsport

Dass gegen die Zürcherinnen auf dem Feld nichts zu holen sein würde, dessen war man sich beim VBC Freiburg schon im Vorfeld der Cup-Partie im Klaren. Dafür wollte man das Spiel nutzen, um neben dem Feld Werbung für den Volleyballsport zu machen. «Im Sensebezirk ist das Volleyball sehr populär. In Freiburg haben wir diesbezüglich noch einigen Nachholbedarf. Mit dem Event gegen Volero haben wir sicherlich einen–wenn auch kleinen–Beitrag geleistet, dies zu ändern», freute sich Schneider. Die Mitglieder der Talent School und der SAR-Nachwuchs genossen am gestrigen Tag freien Eintritt. Der Verein servierte in der Belluard-Halle Raclette und führte eine Tombola durch. «Der organisatorische Aufwand hat sich gelohnt», findet Schneider. «Es war ein schönes Fest, und so wie es aussieht, wird sogar etwas für unsere Klubkasse übrig bleiben.»

Team-Bus als Aushängeschild

Besonders freute sich der Präsident, dass «wir mit der Stadt aushandeln konnten, dass der Team-Bus von Volero vor der Belluard-Halle parkieren durfte.» Die lokalen Behörden hätten es lieber gesehen, dass die Zürcher ihren 14-Meter-Koloss vor dem Bürgerspital oder bei der Grenette abgestellt hätten, statt diesen durch die schmalen Gassen des Alt-Quartiers zu navigieren. «Ich wollte aber unbedingt den Bus vor der Turnhalle haben. Für uns war er eine Art Aushängeschild.» Tatsächlich ist der Volero-Team-Bus ein Hingucker. Wenn die Zürcherinnen ins Trainingslager, zu Freundschafts- und Testspielen ins Ausland oder an die Auswärtsspiele in der Schweizer Meisterschaft reisen, geniessen sie jeden erdenklichen Komfort: Sitze mit elektrisch einstellbarer Tisch- und Fussauflage, Küche mit Geschirrspüler, Eisfach, Kühlschränke, Kaffeemaschine, Entertainmentsystem und Parkettboden sind selbstredend inklusive. Seinen Starliner liess sich Volero, das mit einem Budget von zwei Millionen Franken operiert, 700 000 Franken kosten. Zum Vergleich: Das ganze Vereinsbudget des VBC Freiburg beläuft sich auf 50 000 Franken. «Wenn du dann ein solches Gefährt siehst, kommt dir automatisch das Augenwasser», sagt Adrian Schneider. «Der Chauffeur musste sein Fahrzeug einige Mal vor und zurück manövrieren, bis er es auf dem Platz wenden konnte. Aber er hat es schliesslich geschafft. Volero verfügt eben nicht nur über Top-Volleyballerinnen, sie haben auch einen super Busfahrer.»

Telegramm

Freiburg – Volero 0:3 (14:25, 9:25, 14:25)

VBC Freiburg:Dowd, Buschor, Gay, Javet, Wieland, Altermatt, N. Dietrich, Huber, J. Dietrich, Rau, Schneider, Gachoud.

Schweizer Cup. Frauen. Viertelfinals:FC Luzern – Aesch-Pfeffingen 3:2 (23:25, 25:12, 26:24, 21:25, 15:7). Cheseaux – Köniz 0:3 (22:25, 20:25, 21:25). Düdingen – Kanti Schaffhausen 3:1 (16:25, 25:21, 26:24, 25:18).

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