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Trotz Steuererhöhung ist der finanzielle Spielraum klein geblieben

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Autor: karin aebischer

ZumholzZahlreiche interkommunale Projekte haben die zu Ende gehende Legislatur der Gemeinde Zumholz geprägt. So kam es zum Zusammenschluss der fünf Feuerwehren des Sense-Oberlandes, zum Start des Neu- und Umbaus der OS Plaffeien und auch zur Realisierung von Alterswohnungen in Oberschrot, an denen sich auch Zumholz beteiligt hat. «Die Realisierung dieser zum Teil äusserst kostspieligen Projekte hat denn auch zu einem der wichtigsten Entscheide in dieser Legislatur geführt», sagt die abtretende Gemeindepräsidentin Danielle Julmy-Hort. Im November 2009 hat die Gemeindeversammlung eine Erhöhung des Gemeindesteuersatzes von 90,2 auf 100 Prozent der einfachen Kantonssteuer beschlossen. Aufgrund der steigenden Belastung durch kantonale und regionale Ausgaben sei der finanzielle Spielraum für die Gemeinde Zumholz dadurch aber nicht grösser geworden.

Am geplanten Ausbau des Alters- und Pflegeheims Bachmatte in Oberschrot wird sich Zumholz auch beteiligen. Mit dem Ausbau muss innerhalb der nächsten zwei Jahre begonnen werden, damit der Kanton zusätzliche Pflegebetten spricht. Um weitere Steuererhöhungen zu umgehen, werde das umsichtige Verwalten der Ressorts auch inskünftig Pflicht und nicht Kür eines jeden einzelnen Gemeinderates sein, so Danielle Julmy.

Fusionsfrage

Dass sich auch der Gemeinderat von Zumholz der Fusionsfrage stellen werde, verstehe sich von selbst. Der Gemeinderat sehe den nächsten fünf Jahren jedoch gelassen entgegen. Mit der Gemeindeschreiberin und -kassierin Nadine Julmy stehe ihm eine für alle Fälle bestmöglich ausgebildete Fachkraft zur Seite.

Erschliessung von Bauland

Für die kommende Legislatur stellt sich Danielle Julmy nicht mehr zur Wahl. Sie gehörte dem Rat während 14 Jahren an, seit 2001 als Präsidentin. Die Arbeit im Gemeinderat beschreibt sie als konstruktiv und lösungsorientiert. «Da keine politischen Parteien vertreten sind, wird reine Sachpolitik betrieben.» Auch der Rückhalt in der Bevölkerung sei zu jeder Zeit vorhanden gewesen.

In der zu Ende gehenden Legislatur ist es in Zumholz zu einer Abwanderung von rund 20 Einwohnern gekommen. Da die Gemeinde lediglich noch über eine einzige erschlossene Baulandparzelle verfügt, müsse in der nächsten Legislatur wohl die Frage der Erschliessung von zusätzlichem Bauland geprüft werden.

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